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Ad-hoc-Schutz in Bild und Ton

15. Februar 2008, 00:00 Uhr   |  Markus Kien | Kommentar(e)

Zuverlässiger Schutz, Flexibilität bei der Installation und Wirtschaftlichkeit bei der Videoüberwachung lassen sich kombinieren. Mit seiner Wireless-Breitbandplattform Canopy will Motorola den Beweis antreten.

Von Markus Kien

Angesichts einer wachsenden Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft und der allgegenwärtigen Gefahr von Anschlägen hat das Thema Sicherheit für Institutionen, Gemeinden und Unternehmen zentrale Bedeutung erhalten. Dazu gehören sowohl der Schutz von Menschen bei einer stetig zunehmenden Zahl von Großveranstaltungen wie auch der Schutz von privatem und öffentlichem Gut. Zudem machen Behörden und Versicherungen immer strengere Sicherheitsvorgaben.

Dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis kommen die Sicherheitsbeauftragten unter anderem durch den Einsatz von Videosystemen nach, ohne die ein zuverlässiger Schutz nicht mehr denkbar wäre. Doch oftmals wirft die Überwachung durch Videokameras erhebliche Probleme auf. So fallen bei der Erstinstallation oder der Erweiterung eines bestehenden Systems in der Regel zeit- und kostenintensive Erdarbeiten für die Kabelverlegung an. Zudem dürfen Kabel nicht unter öffentlichen Straßen und über fremde Grundstücke verlegt werden. Manchmal lohnt sich der Aufwand aus finanziellen Gründen nicht, weil der Einsatz der Videosysteme befristet ist.

Schnelle Installation – einfacher Aufbau

Dieser Herausforderung hat sich das Unternehmen Motorola angenommen. „Dank der IP-basierten Videoüberwachung auf Basis der bewährten Canopy-Technologie können diese Probleme nun ‚ad acta’ gelegt werden“, so das Versprechen. Canopy ermöglicht die drahtlose Breitbandübertragung von Video- Audio- und IP-Daten und soll so schnell und kostengünstig für das nötige Maß an Sicherheit sorgen. Motorola möchte damit neue Möglichkeiten beim Grundstückschutz, bei der Zugangskontrolle und bei der Sicherheit in privaten und öffentlichen Bereichen bieten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen, drahtgebundenen Lösungen lassen sich Canopy- Videosysteme laut Hersteller innerhalb kürzester Zeit in Betrieb nehmen. Zu verdanken sei das der transparenten Netzstruktur bestehend aus Access Points, Subscriber Modul und Backhaul Modul. Zeitintensive und kostspielige Erdarbeiten bei der Installation entfallen, darüber hinaus ist keine Verkabelung und Verdrahtung für den Systemaufbau oder für die Anbindung an bestehende Kameranetze erforderlich. Auf diese Weise können nach Motorola-Erfahrungen bis zu 60 Prozent der Projektkosten gegenüber traditioneller Verkabelung eingespart werden.

Besonders vorteilhaft sei ferner die flexible Positionierung der Kameras: Sie können jederzeit einfach und ohne Verkabelung umgesetzt werden. Damit ist es möglich, schnell auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und Sicherheitslücken an schwer zugänglichen Standorten, die nicht verkabelt werden können, zu schließen. Diese Eigenschaften machen Videoüberwachungslösungen auf Basis der Canopy- Plattform auch für zeitlich begrenzte Einsätze attraktiv.

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1. Ad-hoc-Schutz in Bild und Ton
2. HD-Echtzeitübertragung von Daten und Sprache

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