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Bring-Your-Own-Device: Roundtable: Mobile-Device-Management

Fortsetzung des Artikels von Teil 10.

Expertenkommentar: Eine BYOD-taugliche WLAN-Infrastruktur muss flexibel sein

Roland Messmer,  Director - Central Europe & Eastern Europe, Aruba Networks Bildquelle: © funkschau

Roland Messmer, Director - Central Europe & Eastern Europe, Aruba Networks

Der Trend hin zu immer mehr mobilen Geräten und Anwendungen in Unternehmen steigert grundsätzlich den Bedarf nach leistungsfähigeren WLAN-Infrastrukturen. Allerdings sind BYOD-Initiativen je nach Kontext unterschiedlich, was sich auch auf die Anforderungen an die WLAN-Infrastruktur auswirkt. Für Ärzte kann BYOD beispielsweise heißen, per Tablet-PC innerhalb einer Klinik auf vertrauliche Informationen wie Patientendaten zugreifen zu können. Für Mitarbeiter im Vertrieb ermöglicht BYOD, von überall aus mit einem Smartphone über Business-Apps, Daten wie aktuelle Verkaufsdaten einzusehen. Um den Ansprüchen der unterschiedlichen Nutzer zu entsprechen, sollte eine BYOD-taugliche WLAN-Infrastruktur flexibel sein und über ausreichend Leistung verfügen. Die BYOD-Lösung wiederum sollte anbieterneutral sein, auf offenen Standards basieren und die vorhandene Sicherheits-, Identitäts- und Netzwerkinfrastruktur des Unternehmens nutzen.

Der neue WLAN-Standard IEEE 802.11ac, der im Laufe des Jahres 2013 vom „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE) ratifiziert wird, ermöglicht es, WLAN-Infrastrukturen noch leistungsfähiger zu machen. Eine bis zu dreimal schnellere Datenübertragung, höhere Reichweite und niedrigerer Stromverbrauch unterstützen Unternehmen, die Anforderungen zu erfüllen, die BYOD an sie stellt.