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Know-how beim Management von virtuellen Funknetzwerken: 10 Grundlagen, die jeder CIO über virtualisierte WLANs wissen sollte

Die drahtlose Kommunikation über das Wireless Local Area Network (WLAN) gehört in vielen Unternehmen mittlerweile zum Standard. Die Anforderungen an WLAN-Netzwerke steigen allerdings kontinuierlich, nicht zuletzt durch das Aufkommen von internetfähigen Smartphones oder Tablet-PCs. WLAN-Virtualisierung kann die IT-Administration hier deutlich entlasten. Mitarbeiter profitieren von neuen und zuverlässigeren Zugriffsmöglichkeiten auf die für sie notwendigen Informationen. Die folgenden zehn Anhaltspunkte, gesammelt auf Basis einer virtuellen WLAN-Architektur von Meru Networks, sollten einem CIO den Umgang mit dieser Technologie erleichtern.

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1. Flexibel wie Server-Virtualisierung
Virtualisierung hat bereits bei Servern, Speichern und anderen IT-Assets für mehr Flexibilität gesorgt und damit IT-Verantwortlichen die Möglichkeit gegeben, Ressourcen für einzelne Anwendungen an den akuten Bedarf anzupassen. Die WLAN-Virtualisierung hat den gleichen Effekt bei Netzwerken. Da Virtual Cells die verschiedenen Access Points (AP) zusammenfassen, kann ein komplettes Netzwerk quasi als ein einzelner AP behandelt werden. Virtual Ports unterteilen den so entstandenen Pool in einzelne Netzwerke. Diese sind wiederum auf die Anforderungen der einzelnen Benutzer zugeschnitten. Mittels WLAN-Virtualisierung erhalten CIOs somit die granulare Kontrolle über alle Clients und ein Netzwerk, das sich an unterschiedliche Lasten anpassen oder mit den Anforderungen des Unternehmens wachsen kann. Gleichzeitig können die Gesamtkosten gesenkt werden.

2. Zuverlässig wie ein verkabeltes Ethernet
Dank der Virtual-Port-Technologie ist das Verhalten von Funknetzwerken meist vorhersagbar. Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass auch unternehmenskritische Anwendungen in einem Netzwerk mit  dieser Technologie betrieben werden können. Ähnlich wie beim verkabelten Ethernet-Netzwerk erhält jeder Benutzer eine dedizierte Verbindung.  Die Unterschiede zwischen verkabelt und funkgesteuert sind marginal: Das Netzwerk verfügt über dieselbe Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit, die von einem mit einem Ethernet-Switch verbundenen Desktop-PC erwartet wird.

3. Niedrige Infrastrukturkosten durch 20-50 Prozent weniger Access Points
Professionelle Anbieter von virtuellen WLAN-Architekturen haben sich auf die neuen Anforderungen bereits zeitnah eingestellt: In der Virtual Cell-Architektur des Herstellers Meru Networks beispielsweise können sämtliche Access Points bei voller Leistung senden. Das Resultat ist ein weitaus  größerer Sendebereich pro AP als in einem Microcell-Netzwerk und stärkere Signale für die Benutzer. So lassen sich rund 20-50 Prozent APs einsparen, inklusive einer Reduzierung der Implementierungs- und laufenden Wartungskosten. Darüber hinaus bedeuten weniger APs eine Reduzierung der Komplexität im Netzwerk da die Kosten für eine Back-End-Infrastruktur (inkl. Kabelwege, Ethernet-Switches, Funk-Controller und Stromversorgung) gesenkt werden.