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Reply-Studie: Game Changer KI?!

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Die drei Trends im Detail

AI-Driven Analytics zur Entscheidungshilfe

Mit Hilfe von Predictive Analytics sollen in der digitalen Transformation Daten die Grundlage für künftige Entscheidungen bilden. Unternehmen verschiedener Branchen würden AI-as-a-Service-Lösungen von etablierten Anbietern oder Start-ups nutzen und kaufen verstärkt „fertige“ KI-basierte Unternehmenstools, um Amazon-ähnliche Personalisierung, Google-ähnliche Suchmechanismen und IBM Watson-ähnliche Prognosefunktionen zu erhalten.

AI-Infused Interfaces bald Alltag?

Die Reply-Studie ist der Meinung, Mensch-Maschine-Schnittstellen hätten das Potenzial, Smartphones oder Tablets zu ersetzen, da diese Schnittstellen immer natürlicher werden. Es gäbe ein Wettrennen um die “nächste Plattform” zwischen Tech-Giganten und Neueinsteiger und dabei sollen sie KI nutzen, um die Intuitivität und Intelligenz der Schnittstellen zu verbessern. Aufgrund der besseren Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing; NLP) würden Verbraucher mittlerweile konversationsfähige Benutzeroberflächen akzeptieren – insbesondere sprachaktivierte Lösungen. Zudem gibt es laut Studie auch im Bereich der emotional intelligenten und einfühlsamen KI Fortschritte aufgrund der steigenden Zahl an Home Robots. Reply berichtet zudem über einen ersten Heimroboter namens Olly, der sich mit einer entwickelnden Persönlichkeit jedem Nutzer individuell anpassen kann. Er sei in der Lage, mehr als nur Befehle auszuführen, durch sein vom menschlichen Gehirn inspiriertes KI-System, das von Emotechs KI-Forschern und Neurowissenschaftlern entwickelt wurde.

Filippo Rizzante CTO bei Reply Bildquelle: © Reply

„Wir befinden uns in einer Zeit, in der KI in einem rasanten Tempo in Alltag und Arbeitswelt Einzug hält.“, so Filippo Rizzante, CTO bei Reply.

Intelligent Automation für repetitive und kognitive Aufgaben

Neben sich wiederholenden manuellen Tätigkeiten soll Künstliche Intellignez auf dem Weg sein, zunehmend auch kognitive Aufgaben zu automatisieren. Heutzutage wären in Fabriken, auf unseren Straßen, in der Luft, zu Wasser und in Büros autonome Systeme unterwegs. Die vorbeugende Wartung von Anlagen sowie die Optimierung und Automatisierung von Lieferkettenabläufen sollen durch fortschritliche KI-basierte Systeme vorangetrieben werden. Damit Unternehmen mehr Zeit für wichtigere Arbeitsvorgänge haben, würden Tools zur Automatisierung von Robotic Process Automation dabei helfen, die alltäglichen regelbasierten Geschäftsprozesse zu automatisieren.

Die Anwendungsbereiche wären mehr als vielfältig: Die Reply-Studie betont, dass Predictive Analytics einen massiven Einfluss auf den Zustand von Maschinen und Anlagen haben werde. Unternehmen könnten Störungen und Ausfälle durch die Zusammenstellung von Sensoren, IoT-Plattformen und KI-gesteuerten Analysetools vorhersagen. Eine bessere Customer Experience soll durch ebenso emotionale Erfahrungen unterstützt werden. Die Lücke in Künstlicher Intelligenz würden die weiterentwickelten Schnittstellen zwischen IQ-intensiven Interaktionen und EQ-gesteuerten Erfahrungen zunehmend schließen und Marken erlauben sich auf einer tiefen personalisierten Ebene mit Kunden auseinanderzusetzen. Zusätzlich soll die Künstliche Intelligenz eine schnellere Entscheidungsfindung für Unternehmen durch neue Datenpunkte bieten: Computer erkennen Dinge schneller und sehen Unterschiede, die ein Mensch nicht wahrnehmen kann. Diese Funktionen könnten laut Reply Unternehmen nutzen, um bessere Erkenntnisse über Verbraucher zu gewinnen oder visuelle Daten in großem Umfang zu analysieren. Demgegenüber sollen Chatbots im Kundenservice mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben gewähren. Der Aufwand für alltägliche kognitive Aufgaben soll durch die KI-Prozessautomatisierung und KI-gesteuerte Entscheidungsfindung reduziert werden.