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Reply-Studie: Game Changer KI?!

Eine aktuelle Reply-Studie zeigt, dass durch innovative Technologien neue Potenziale für Künstliche Intelligenz ermöglicht werden. Dazu gehören aus Sicht des Anbieters die Trends AI-Driven Analytics, AI-Infused Interfaces und Intelligent Automation.

Künstliche Intelligenz Bildquelle: © Fotolia / monsitj

Viele neue Produkte und Dienstleistungen für Mobile Computing, IoT und Human Machine Interfaces werden anhand von komplexen Algorithmen, Edge-Computing-Tools, die Latenzzeiten verringern, und KI-spezifischer Hardware hervorgebracht, so die neue Reply-Studie. Zudem wären mögliche Zukunftsszenarien vielfältig und drei Trends namens AI-Driven Analytics, AI-Infused Interfaces und Intelligent Automation bestimmen nach Angaben der Studie insbesondere die Zukunft des Game Changers KI.

Reply erklärt, dass Computern das Sehen, Hören und Sprechen durch KI ermöglicht wird und diese auf Augenhöhe mit dem Menschen erfolgt und das Unternehmen transformiert. Der Einsatz von intelligenten Algorithmen, die neben Produkten und Services auch den Datenschutz, die Sicherheit und die Leistung autonomer Systeme verbessern, macht dies laut Studie möglich. Die Trends, die in der Studie näher beleuchtet werden, wurden mithilfe des Trend-Tools “Sonar” bestimmt (siehe auch Grafik anbei). Auf dem Weg zur digitalen Transformation, so die Meinung Replys, seien diese Technologien und Trends für Unternehmen entscheidend.

Sonar Trendreport Reply derzeit größten Trends in der KI Bildquelle: © Reply

Mit Hilfe des Sonar-Tools hat Reply eine Übersicht der derzeit größten Trends im Bereich Künstliche Intelligenz erstellt.

Die Studie gibt drei Haupttreiber im Bereich KI an:

  1. die zunehmende Rechenleistung,
  2. den anhaltenden Aufstieg von Big Data
  3. und den Fortschritt bei Algorithmen.

Die Entwicklung höherer Rechenleistung sei durch die Digitalisierung unzähliger Bereiche und durch den Siegeszug der Smartphones vorangetrieben worden. Im Markt führt laut Reply der Wettbewerb zwischen den etablierten und neuen Akteuren gleichzeitig zu weiteren KI-spezifischen Chip-Innovationen. Hierbei wären KI-Systeme von Daten abhängig – Stichwort “Big Data”: Je mehr Daten ein Algorithmus analysieren kann, desto besser erkennt er Muster und versteht diese.

In den letzten zehn Jahren hätten sich laut Reply-Studie aktuelle Algorithmen für Spracherkennung und die Übersetzung natürlicher Sprache rasant weiterentwickelt. Was im Vergleich zu früher Wochen dauerte, soll sich heute durch neue statistische Modelle, neuronale Netzwerkdesigns und Lernmethoden innerhalb weniger Stunden lösen lassen.

Open Source als Wettbewerbsfaktor

Nach Replys Statement gäbe es keinen Fortschritt in der Künstlichen Intelligenz ohne die neuen Technologien. Beispielsweise sollen durch Capsule Networks, Explainable AI, Lean & Augmented Data Learning, Generative Adversial Networks und Deep Reinforcement Learning Entwicklungen möglich sein. Sowohl durch etablierte als auch durch neue Player sollen die Entwicklungen angetrieben werden. Als Spitzenreiter würden sich die Unternehmen durchsetzen, die mit der besten KI-Hardware und den ausgefeiltesten Algorithmen sowie häufig genutzte Open-Source-Lösungen arbeiten. Eine große Rolle spielen dabei laut Studie insbesondere die Open-Source-Tools: Sie seien es, die zur Demokratisierung der Künstlichen Intelligenz beitragen würden. Neben den KI-Techniken wie Natural Language Processing und Computer Vision, die aktuell mehr denn je boomen sollen, würde auch zunehmend auf den ethischen und transparenten Einsatz der Technologie geachtet.