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Apple launcht neues iPhone: iPhone X – der Mutant unter den Smartphones?

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Vorder- und rückseitige Kameras mit Porträtlicht

Apple iPhone X Zubehör Bildquelle: © Apple

Von Apple entwickeltes Zubehör, darunter Cases aus Leder und Silikon in verschiedenen Farben, wird ab 39 Euro verfügbar sein.

Die neue, vorderseitige 7 Megapixel TrueDepth Kamera, die Face ID ermöglicht, verfügt über eine breite Farberfassung, automatische Bildstabilisierung sowie präzise Belichtungssteuerung und bringt Porträtmodus auf die vorderseitige Kamera für Selfies mit Tiefenschärfe-Effekt.

iPhone X verfügt außerdem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12 Megapixel Dual-Kamerasystem mit dualer optischer Bildstabilisierung. Die ƒ/1,8 Blende an der Kamera mit Weitwinkelobjektiv verbindet sich mit einer verbesserten ƒ/2,4 Blende an der Kamera mit Teleobjektiv. Ein neuer Farbfilter, tiefere Pixel und ein verbesserter, von Apple entwickelter Bildsignalprozessor sollen fortschrittliche Pixelverarbeitung, breite Farberfassung, schnelleren Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen und bessere HDR-Fotos ermöglichen. Ein neuer 4fach-LED True Tone Blitz bringt eine doppelt so hohe Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung und beinhaltet Slow Sync, was in einer gleichmäßigeren Ausleuchtung von Hintergründen und Vordergründen resultiert.

Ausgelegt für AR
Die Kameras des iPhone X sind auf das ultimative AR-Erlebnis fein abgestimmt. Jede Kamera ist individuell kalibriert, mit neuen Gyro- und Beschleunigungssensoren für präzises Motion Tracking. A11 Bionic beherrscht World Tracking, Szenenerkennung und Grafik mit 60 fps, während der Bildsignalprozessor eine Echtzeitschätzung der Beleuchtung vornimmt. Mit ARKit können iOS-Entwickler die Vorteile der TrueDepth Kamera und der rückseitigen Kameras nutzen, um Spiele und Apps zu erschaffen, die immersive Erlebnisse bieten, die weit über den Bildschirm hinausreichen.

Die neue Kamera liefert außerdem die höchste Qualität der Videoaufzeichnung, die jemals in einem Smartphone erreicht wurde, so Apple, mit einer besseren Videostabilisierung, 4K Videoaufnahmen mit bis zu 60 fps und Zeitlupenvideo in 1080p mit bis zu 240 fps. Der von Apple entwickelte Video-Encoder bietet Echtzeitbild- und Bewegungsanalyse.

Porträtmodus mit Porträtlicht, welches zunächst als Beta-Version startet, soll sowohl bei der vorderseitigen als auch den rückseitigen Kameras dramatische Studiobeleuchtungseffekte auf das iPhone bringen und Kunden so in die Lage versetzen, Porträts mit einem leichten Effekt der Tiefenschärfe in fünf verschiedenen Beleuchtungsstilen aufzunehmen.

Mit iOS 11 unterstützt iPhone X HEIF und HEVC für bis zu doppelt so starke Komprimierung und Speicherung von bis zu zweimal so vielen Fotos und Videos.

iPhone X Animojis Bildquelle: © Apple

Animojis werden mit der TrueDepth Kamera zum Leben erweckt.

Animoji erweckt Emoji zum Leben
Die TrueDepth Kamera erweckt Emojis auf eine neue unterhaltsame Art zum Leben: mit Animojis. In Zusammenspiel mit A11 Bionic erfasst und analysiert die TrueDepth Kamera über 50 verschiedene Gesichtsmuskelbewegungen und animiert diese anschließend in einem Dutzend unterschiedlicher Animojis, darunter ein Panda, ein Einhorn und ein Roboter. Erhältlich als auf iPhone X vorinstallierte iMessage App, können Kunden Animoji-Nachrichten mit ihrer Stimme aufnehmen und versenden, die lächeln, die Stirn runzeln und vieles mehr.

A11 Bionic
A11 Bionic verfügt über ein 6-Kerne-CPU-Design mit zwei Kernen für hohe Performance, die um bis zu 25 Prozent schneller sind, und vier Kernen für hohe Effizienz, die um bis zu 70 Prozent schneller sein sollen als der A10 Fusion und die beste Leistung und Energieeffizienz der Branche liefern. Ein neuer Performance Controller der zweiten Generation kann alle sechs Kerne gleichzeitig einspannen und liefert bis zu 70 Prozent mehr Leistung, während Nutzer sie gleichzeitig zwei Stunden mehr Batterielaufzeit als bei iPhone 7 erhalten. A11 Bionic integriert außerdem einen von Apple entwickelten Grafikprozessor mit einem 3-Kerne-Design, der bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als die Vorgänger-Generation liefern soll. All diese Leistung ermöglichen laut Apple neues maschinelles Lernen, AR Apps und 3D Spiele.

Die neue A11 neurale Architektur hat ein Zweikern-Design und führt bis zu 600 Milliarden Operationen pro Sekunde für Echtzeitverarbeitung aus. Die A11 Neurale Architektur wurde für spezielle Algorithmen des maschinellen Lernens entwickelt und ermöglicht Face ID, Animoji und andere Funktionen.