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Internet of Things: LTE-M als Wegbereiter für das IoT

Das IoT ist da, nun stellt sich die Frage, wie es sich entwickelt. Wichtige Kriterien für die Weiterentwicklung dürften die Stabilität der Netzwerke sowie die Stromverbrauchswerte und die Akkulaufzeit der Endgeräte sein. Vor allem Lösungen, die diese Kriterien erfüllen, werden sich durchzusetzen.

Labyrinth Bildquelle: © lightwise - 123RF

Sei es im Auto, im Eigenheim oder in der Industrie, das Internet of Things (IoT) sorgt in allen Wirkungsbereichen für hohe Effizienz. Rund 5,5 Millionen Geräte sind derzeit bereits täglich miteinander verbunden – Tendenz rasant steigend: Die Gesamtzahl der vernetzten „Dinge“ soll laut Gartner in Kürze die 6,4 Milliarden-Marke erreichen und noch in diesem Jahr Services im Wert von rund 235 Milliarden US-Dollar generieren. Das sind zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Und diese Werte werden weiter steigen, denn es kommen immer mehr vernetzte Geräte in Umlauf.

In Erwartung von mehr als 20 Milliarden vernetzten Geräten im Rahmen des IoT bis zum Jahr 2020 stellt sich die Industrie auf einen anhaltenden Technikboom und große Entwicklungsfortschritte ein. Consumer-Geräte sollen dabei vorherrschen und vier Milliarden aller M2M-Verbindungen ausmachen. Aber auch die geschäftlichen Anwendungen werden noch deutlich zunehmen, denn viele Unternehmen haben angekündigt, die Vorteile von IoT nutzen zu wollen. Hersteller, Provider und Telekommunikationsunternehmen sind deshalb dabei, sich auf die neue Ära vorzubereiten und sich möglichst viele Marktanteile zu sichern.

Konnektivität als Herausforderung

Die Prognosen für die gewaltige Entwicklung des IoT sind Grund genug, sich mit dem zukünftigen Bedarf an Technologien zu beschäftigen. Denn es zeichnet sich bereits ab, dass der heutige Stand der Technik dem immens steigenden Bedarf an Funkverbindungen nicht entsprechen kann. Um die Weiterentwicklung von IoT konkurrieren viele Technologien: Wifi, Bluetooth oder auch proprietäre Technologien wie Sigfox stehen neben dem Mobilfunk bereit, die Milliarden „Dinge” zu verbinden. Es gibt wenigstens sieben verschiedene Technologien, die als Connectivity-Lösung für IoT in Frage kommen, was die Lage etwas unübersichtlich macht. Einige werden ausfallen, andere werden sich in Nischenmärkten etablieren und nur bei einer bestimmten Zielgruppe zum Einsatz kommen.

Für die Entwickler von IoT-Geräten und -Lösungen besteht die Herausforderung nun darin, sich bereits jetzt für die richtigen und nachhaltigen Technologien zu entscheiden. Eine Herausforderung stellt dabei die Konkurrenz unter den Technologie-Anbietern dar, zum anderen können die einzelnen Lösungen selbst sehr komplex sein.