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M2M, IoT, Smart-Home: Das Smart Home nimmt weiter Fahrt auf

Das Smart Home steht 2016 ganz weit oben auf der Prioritätenliste namhafter Hersteller. Neben Tech-Riesen wie Samsung arbeiten auch viele kleinere Unternehmen an cleveren Lösungen, die das Leben in den eigenen vier Wänden angenehmer und sicherer machen sollen. Zudem kommt es vermehrt zu neuen Partnerschaften.

Avi Barel, ULE Alliance Bildquelle: © ULE Alliance

Avi Barel, Business Development Director der ULE Alliance: "Das Interesse am Thema Smart Home nimmt sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Verbrauchern spürbar zu."

Dass Samsung nicht nur etwas von Smartphones für die Hosentasche, sondern auch von großen Küchengeräten fürs das eigene Heim versteht, zeigt sich am neuen Family Hub Refrigerator, den das Unternehmen unter anderem auf der CES in Las Vegas präsentierte. Der intelligente Kühlschrank verfügt über einen Touchscreen sowie eine eingebaute Kamera. So sieht man, was im Kühlschrank ist, ohne die Tür öffnen zu müssen. Das spart Zeit und Energie. Die neuesten Kochrezepte kann man sich auch gleich mit anzeigen lassen. Bei einem Preis von rund 5.000 Dollar ist dieser Kühlschrank allerdings kein Schnäppchen. Eine Alternative bietet der LG Signature Refrigerator – der allerdings über weniger Features und Funktionen verfügt als das Konkurrenzmodell von Samsung. Mit der abgedunkelten Glasscheibe in der rechten Tür, über die durch Berührung das Licht im Innern eingeschaltet wird, kommt das LG-Gerät eher elegant daher.

Selbst an intelligente Bratpfannen wird bereits gearbeitet. Die Pfannen von Smartypans sind zwar noch nicht erhältlich - und der Erfolg hängt unter anderem von einer geplanten Crowdfunding-Kampagne ab. Doch sollte sich das Produkt durchsetzen, kann man zukünftig mit dem Kalorienzählen per Taschenrechner aufhören. Denn das übernimmt dann die Pfanne beziehungsweise die dazugehörige App. Dieser muss man einfach nur mündlich mitteilen, welche Zutat man gerade in die Pfanne gibt. Über Gewichts- und Temperatursensoren in der Pfanne werden dann die Kalorien- und Nährwerte ermittelt. Die App dokumentiert zudem die Zeiten, die Temperaturen sowie das Gewicht der Zutaten, sodass man anschließend das Rezept leicht mit Freunden teilen kann.

Avi Barel, Business Development Director der ULE Alliance, zeigt sich äußerst zufrieden mit der derzeitigen Entwicklung. "Das Interesse am Thema Smart Home nimmt sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Verbrauchern spürbar zu", berichtet Avi Barel. "Unsere neuste Partnerschaft mit dem Open Interconnect Consortium (OIC) wurde ebenfalls äußerst positiv aufgenommen. Gemeinsam wollen wir für eine noch bessere Interoperabilität zwischen Smart-Home-Geräten und -Sensoren beziehungsweise eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Herstellern und Organisationen sorgen", so Barel.

Seit dem Start des Zertifizierungsverfahrens der ULE Alliance im vergangenen Jahr wurden bereits über 30 ULE-basierte Smart-Home-Produkte wie Bewegungssensoren und Rauchmelder zertifiziert. Barel geht davon aus, dass sich diese Zahl bis nächstes Jahr auf über 100 steigern wird.