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TNS-Studie "Connected Living": Instant-Messaging-Nutzung steigt weltweit um zwölf Prozent

Die Popularität und die tägliche Nutzung von Instant-Messaging (IM) ist im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gestiegen. Weltweit entscheiden sich immer mehr Menschen für geschlossene Messaging-Plattformen wie Whatsapp, Facebook Messenger und Viber.

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Mehr als die Hälfte der Internetnutzer weltweit (55 Prozent) kommunizieren täglich über IM. 76 Prozent nutzen es mindestens im wöchentlichen Rhythmus. Das ist eines der Kernergebnisse von Connected Life, einer Studie von TNS, die weltweit über 60.000 Internetnutzer zu ihrem Verhalten und ihren Einstellungen befragt hat. Aber auch soziale Netzwerke erfreuen sich danach einer weiter steigenden Popularität und konnten den Anteil der täglichen Nutzer im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent steigern.

Das tägliche Instant-Messaging steigt besonders in den aufstrebenden "Mobile first Ländern" wie Malaysia (77 Prozent), Brasilien (73 Prozent), China (69 Prozent) und Südafrika (64 Prozent). Dagegen geraten einige westliche Märkte deutlich in Rückstand, darunter Großbritannien (39 Prozent) und die USA (35 Prozent). Deutschland ist zwar im Vergleich mit aktuell 21 Prozent täglicher Nutzer von Whatsapp und Co. weltweit eines der Schlusslichter, dieser Anteil hat sich allerdings innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt (2014: zehn Prozent).

Facebook hat seine Position als die weltweit beliebteste soziale Plattform behaupten können. Fast ein Drittel der weltweiten Internetnutzer (30 Prozent) sagen, dass sie das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg täglich nutzen. In China dominiert inzwischen We-Chat mit 68 Prozent der täglichen Nutzung den Markt. Hierzulande stieg der Anteil an Onlinern, die täglich soziale Netzwerke nutzen von 36 Prozent (2014) auf derzeit 41 Prozent. "Vergleicht man aber diese Wachstumsraten mit denen von IM-Diensten, kann man sich schon fast fragen, ob die Grenzen des Wachstums für Social-Networks bald erreicht sind", interpretiert Walter Freese, Associate Director im Connect Centre von TNS Infratest, die aktuellen Daten.