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E-Payment: Das bessere Bargeld

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Ein spannendes Projekt mit einem sicheren Sieger

Neben den Volks- und Raiffeisenbanken überlegen auch einige Privatbanken, sich dem Pilotprojekt anzuschließen. Die Sparkassen sind dagegen ein wenig zögerlich. An dem Test werden jedoch sowohl die kontaktlose Girocard "GIROGO Debit" als auch die von den Sparkassen favorisierte Geldkarte "GIROGO" teilnehmen. Für welche Version sich der teilnehmende Händler im Einzelfall entscheidet, bleibt ihm überlassen.

Als neutraler Beobachter hofft man selbstverständlich, dass beide Versionen eine faire Chance am POS erhalten werden. Am Ende entscheidet dann wie immer der Kunde, welche Option sich durchsetzt. Da die Geldkarte ein Prepaid-Produkt ist und folglich zunächst aufgeladen werden muss, könnte sie es schwieriger haben, die Gunst der Verbraucher zu gewinnen. Hier wird der Komfort beim Aufladen womöglich entscheidend sein. Ein Nachteil ist sicherlich auch, dass bei der Geldkarte selbst mit PIN keine kontaktlosen Bezahlvorgänge über 20 Euro möglich sind. Da in diesen Fällen allerdings auch bei der kontaktlosen Girocard eine PIN-Eingabe fällig wird, fällt dieser Punkt eventuell nicht stark ins Gewicht.

So oder so wird es ein spannendes Projekt werden mit einem sicheren Sieger: dem Kunden, der endlich die Option hat, wie andere Europäer kontaktlos mit seiner Karte zu bezahlen.