5G-Bandaggregationen

Zusammenarbeit von Rohde & Schwarz und Nothing Technology

12. Dezember 2022, 14:10 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Rohde & Schwarz Nothing Phone (1)
In der F&E-Phase des „Nothing Phone (1)“ wurden die „R&S CMWZ10“ Schirmkammer und der „R&S CMX500“ One-Box-Tester eingesetzt.
© Rohde & Schwarz

Die nun bekanntgegebene Kooperation von Rohde & Schwarz und Nothing Technology bezieht sich auf die Entwicklung und Validierung der 5G-Multiband-Aggregation- und Application Layer-Performance des neuen „Nothing Phone (1)“. Dabei kam ein One-Box-Signalisierungstester von Rohde & Schwarz zum Einsatz.

Smartphone-Hersteller sollten Geräte entwickeln, die sämtliche möglichen Frequenzaggregationen weltweit unterstützen. Daher sollten laut Unternehmensangaben von Rohde &Schwarz die 5G-Mehrträger- und Application Layer-Performance bereits in der F&E-Phase getestet und validiert werden. Für die Zusammenarbeit mit Nothing Technology stellte Rohde & Schwarz den One-Box-Tester „R&S CMX500“ zur Verfügung. Über die Testplattform könne man 5G-Mobilgeräte und -Chipsätze in verschiedenen 5G NR-Netzwerkimplementierungen und -Frequenzbereichen einschließlich der FR1-, FR2- und LTE-Bänder testen. Nothing ist ein in London ansässiges Tech-Unternehmen, das von Carl Pei, der auch OnePlus-Co-founder war, im Jahr 2020 gegründet wurde.

Mit dem One-Box-Tester sei es Nothing Technology möglich gewesen, Testzeiten zu reduzieren und die Markteinführung des Phone (1) zu beschleunigen. „Dank dem Automatisierungskonzept des R&S CMX500 One-Box-Tester sind 5G-Tests einfacher als je zuvor – für Neulinge genauso wie erfahrene Ingenieure. Wir freuen uns auf die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Nothing Technology, um auch in Zukunft die Entwicklung und Validierung neuer 5G-Kommunikationsprodukte und -Applikationen zu unterstützen“, so Christoph Pointner, Senior Vice President Mobile Radio Testers bei Rohde & Schwarz.

Der „R&S CMsequencer Shuffler Wizard“ ermöglichte etwa laut Unternehmensangaben das Sweepen durch die FR1-Bänder/Kanäle des Endgeräts und die unterstützten Bandkombinationen sowie die Durchführung von Durchsatz- und VoLTE/VoNR-Messungen. Dadurch habe man sicherstellen können, dass das mobile Endgerät in realen Szenarien bei jeder unterstützten Bandkombination ordnungsgemäß funktioniert.

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