Report von Outsystems

Wissens- und Erfahrungsstand zu Cloud-nativer Softwareentwicklung

9. Mai 2022, 14:00 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Observability Cloud
© Kanawat Thongrod/123rf

Den Stand zu Akzeptanz, Herausforderungen und Chancen Cloud-nativer Technologie hat eine Studie von Outsystems unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse deuten auf eine Kluft zwischen Erwartungen und vorhandenen Fähigkeiten des IT-Personals in Unternehmen hin.

Unter dem Titel „Cloud-native Entwicklung: Bereit oder nicht? Einschätzungen von IT-Führungskräften und Entwicklern“ hat der Anbieter für Low-Code-Applikationsentwicklung, Outsystem, einen Report vorgelegt. Dabei wurden weltweit 505 IT-EntscheiderInnen und IT-EntwicklerInnen aus verschiedenen Branchen befragt. An der Umfrage nahmen sowohl Unternehmen, die bereits Cloud-native Entwicklung nutzen, teil als auch solche, die dies aktuell nicht tun.

„Cloud-native Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierung von Applikationen im großen Stil – wenn sie richtig eingesetzt wird“, sagt Patrick Jean, CTO von Outsystems. „Viele Unternehmen weisen eine Diskrepanz zwischen ihren Zielen und ihrem aktuellen Wissen und Know-how auf. Unsere Untersuchung zeigt, dass die meisten Unternehmen weder genug über die Herausforderungen Cloud-nativer Entwicklung wissen noch über die erforderlichen Mitarbeiter verfügen, um den Ansatz erfolgreich zu implementieren. Die Antwort liegt in leistungsstarken Low-Code-Tools, die sowohl den Weg in die Zukunft beschleunigen und vereinfachen als auch die Erstellung und Verwaltung zukunftsfähiger Apps deutlich verbessern.“

Zentrale Erkenntnisse aus der Umfrage

Laut Bericht erwarten 72 Prozent der Befragten, dass die Mehrheit ihrer Apps bis 2023 per Cloud-nativer Entwicklung erstellt werden; allerdings gaben lediglich 47 Prozent an, sich mit der Technologie gut auszukennen.

Als größte Herausforderungen bei der Cloud-nativen Entwicklung sahen die Befragten zum einen die Auswahl der richtigen Tools beziehungsweise Plattformen an (52 Prozent) sowie die architektonische Komplexität (51 Prozent).

Einigkeit bestand bei den Befragten dazu, dass ihre Engineering-Teams wachsen müssen. Bedarf bestehe demnach über viele Bereiche hinweg, dabei nehmen Cloud-Architekten eine besonders wichtige Rolle ein, gefolgt von Backend-, Full-Stack-, Mobile, QU-oder-Test-, Enterprise-, Frontend- und Embedded-Apps-Entwicklern.

Von den Unternehmen, die bereits Cloud-native Entwicklung nutzen, schätzten 60 Prozent Low-Code-Plattformen als „sehr gute“ oder „ausgezeichnete“ Werkzeuge für Cloud-native Implementierung ein.

Zur Methodik: Die Ergebnisse des Berichts „Cloud-native Entwicklung: Bereit oder nicht? Einschätzungen von IT-Führungskräften und Entwicklern“ basieren auf einer Umfrage unter 505 IT-Entscheidern und Entwicklern aus Konzernen, Unternehmen und kleineren Betrieben auf der ganzen Welt. Die Online-Umfrage wurde im Februar 2022 in den USA, Europa, Australien, Lateinamerika, Kanada und Singapur in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Lucid (einem Unternehmen der Cint Group) durchgeführt.

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