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"WhatsApp" - Das Supertool?

23. Oktober 2013, 13:57 Uhr   |  Karl-Uwe Lüllemann, SK-Consulting Group | Kommentar(e)

© WhatsApp

"WhatsApp" auf Android

Wer fast kostenlos (einmaliger Preis für die App: 0,79 Euro) Nachrichten über sein Smartphone verschicken möchte, kommt an dem mittlerweile extrem weit verbreiteten Tool "WhatsApp" nicht vorbei. Ein Rechenbeispiel: Flatrate für Nachrichten und dagegen freier Blick für Dritte auf meine Kontakte?

"WhatsApp" versendet laut eigenen Angaben täglich mehr als 8 Milliarden Nachrichten. Besonders beliebt bei vielen Nutzern ist die Möglichkeit, Gruppen zu erstellen und sich gegenseitig unbegrenzt Bilder, Video- und Audiodateien zu schicken. Schnell, einfach und günstig – aber noch lange nicht unbedenklich!

Freigabe des Adressbuchs
Wer "WhatsApp" nutzen will, muss wissen, dass sein (Handy-)Adressbuch ausgelesen wird und die Telefonnummern für welche Zwecke auch immer verwendet werden. Wie "WhatsApp" die Daten genau verwendet, ist bislang unbekannt. Aber denkbar ist eine Übermittlung an Adresshändler oder direkt an "Datensammler" wie Krankenkassen und Versicherungen. Datenschutzrechtlich gesehen eine Katastrophe. Und der Betroffene wird darüber nicht informiert.

Feindliche Übernahme?!
Die vielen Fälle, in denen immer wieder nachgewiesen wurde, dass die Nutzerkonten von "WhatsApp" relativ leicht übernommen werden können, machen deutlich, dass die Versuche von WhatsApp, die Applikation sicher zu gestalten, nach dem Stand der Dinge als gescheitert angesehen werden müssen.

Achtung: Auch wenn die SIM-Karte gesperrt wurde, kann "WhatsApp" weiterhin über WLAN verwendet werden. Dies ist beim Verlust des Smartphones als sehr kritisch zu bewerten, da ein unehrlicher Finder tiefen Einblick erhält.

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1. "WhatsApp" - Das Supertool?
2. Private und dienstliche Nutzung
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