Mobilfunk-Messtechnik

Was 5G-Messungen zur Herausforderung macht

9. Oktober 2019, 16:30 Uhr | Autor: Arnd Sibila / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Beamforming für Synchronisierungssignale und Broadcast-Kanalinformationen

Rohde & Schwarz 5G Beamforming Mobilfunk-Messtechnik
Durch den Einsatz von Beamforming lässt sich eine höhere Netzabdeckung erreichen.
© Rohde & Schwarz

Beamforming wird bereits für benutzerspezifische Datenströme eingesetzt, ist also eine etablierte Technologie. Im Zusammenhang mit 5G wird die Strahlformung allerdings auch für Broadcast-Kanalinformationen und Synchronisierungssignale genutzt. Umgesetzt wird die Technologie mit basisstationsseitigen Antennenarrays, bei denen verschiedene Gruppen von dynamisch zugeordneten Antennenelementen Strahlen für verschiedene Benutzer erzeugen, die jeweils abhängig von deren relativer Phase und Amplitude sind. Der Einsatz von Beamforming für Synchronisierungssignale und Broadcast-Kanalinformationen hat so einen höheren Antennengewinn und damit eine bessere Gesamtabdeckung zur Folge (siehe Map).

Bei 5G kann der Synchronisierungssignalblock strahlspezifische Informationen (SSB-Index) enthalten. Die „Strahlen“ dieses SSB-Index sind statisch und können als Mikrosektoren betrachtet werden (siehe Grafik). Bei einer Frequenz von beispielsweise 3,7 GHz sind in einem Makrosektor maximal acht Mikrosektoren enthalten.

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Rohde & Schwarz 5G Beamforming Mobilfunk-Messtechnik
Farbige Darstellung einzelner SSB-Index-Strahlen einer Zelle
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  1. Was 5G-Messungen zur Herausforderung macht
  2. Beamforming für Synchronisierungssignale und Broadcast-Kanalinformationen
  3. Neue Challenges für effektive Messungen
  4. Exkurs: Ergebnisse erster Messungen unter realen Bedingungen
  5. Mit Funktests neue Aufgaben meistern

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