Agiles Arbeiten

Update für die Arbeitskultur von Entwicklungsteams

27. September 2021, 15:30 Uhr | Autor: Dirk Hedderich / Redaktion: Sabine Narloch | Kommentar(e)
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Die digitale Transformation macht es einerseits notwendig, IT-Strukturen an die Anforderungen der digitalen Transformation anzupassen. Andererseits ist aber auch ein Umdenken auf Seiten der Entwicklungsteams gefragt. Es gilt, eine agile Kultur zu fördern.

Die COVID-19 Pandemie hat die digitale Transformation enorm beschleunigt. Entwicklungsteams müssen jetzt ihre IT-Strukturen updaten – und ihre Arbeitskultur. Durch starre, traditionelle Konzepte können Unternehmen nicht mehr auf dem Markt bestehen. Entwicklungsteams müssen umdenken. Durch die Integration von DevOps-Modellen, die eine interdisziplinäre und transparente Zusammenarbeit unterstützen, können sie ihre Prozesse optimieren. Dabei helfen können unter anderem der SAFe-Ansatz und der Aufbau einer Softwarefabrik.

Scaled Agile Framework (SAFe)

Ein ganzheitlicher, agiler Entwicklungsprozess, besonders auch für mittlere und größere Organisationen, erfordert darauf ausgerichtete Rahmenbedingungen und Prozesse. Hier kann beispielsweise das SAFe-Framework Unternehmen dabei helfen, die Softwareentwicklung über die unterschiedlichen Teams, Portfolien und Abteilungen hinweg offen zu gestalten und zu verwalten. Dadurch stehen die Kooperation und der transparente Austausch der verschiedenen Akteure im Zentrum. Der Ansatz fokussiert sieben verschiedene Kernkompetenzen, die Unternehmen für einen Erfolg im digitalen Zeitalter benötigen: Agilität der Organisation, ein schlankes Portfoliomanagement, die Bereitstellung von Unternehmenslösungen, agile Produktbereitstellung, Agilität in den Teams und in den Technologien, eine kontinuierliche Lernkultur und eine schlanke sowie flexible Führungskultur.

Einheitliches Vorgehen per Softwarefabrik

Vor allem Entwicklungsteams in großen Unternehmen haben es schwer, einheitliche Ansätze zu finden, die effiziente Prozesse auch über Teamgrenzen hinaus gewährleisten können. Hier hat sich der Ansatz der Softwarefabrik bewährt, der dafür sorgt, dass allen Beteiligten ein integriertes Set an Werkzeugen, Diensten, Daten und Prozessen zur Verfügung steht. Dies unterstützt die Entwicklungsteams dabei, Anwendungen und Lösungen zu planen, zu entwickeln, zu betreiben und zu verwalten. Lösungen sind laut SAFe-Ansatz die Produkte, Services oder Systeme, die letztendlich den externen und internen Kunden bereitgestellt werden. Mithilfe einer Softwarefabrik verkürzen sich die Anlauf- und Einführungszeiten, da die Teams beim Aufsetzen ihrer Werkzeugketten und Prozesse Zeit sparen.

Zusätzlich erfolgt im Rahmen einer Softwarefabrik eine gewisse Standardisierung der verschiedenen Tools, sodass alle Teams auf die gleichen Werkzeuge zurückgreifen können. Je nach Kultur der Organisation werden diese Standardwerkzeuge zur Nutzung empfohlen oder sogar verpflichtend vorgegeben. Dadurch sinkt die Komplexität für die Entwicklungsteams und die Anzahl der notwendigen Integrationen und Synchronisationen in diesem Bereich verringert sich. Für zukunftstaugliche Agilität brauchen Unternehmen jedoch mehr als einen Ansatz wie SAFe und eine Softwarefabrik. Durch den Rückgriff auf DevOps-Modelle wird die Arbeitskultur in den Unternehmen verändert. Dabei bieten sich verschiedene Modelle an, die unterschiedliche Vorzüge und Möglichkeiten bieten:


  1. Update für die Arbeitskultur von Entwicklungsteams
  2. Identifikation von Schwachstellen in Lösungen

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