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Unternehmen (im) Lockdown

04. August 2020, 09:35 Uhr   |  Sabine Narloch | Kommentar(e)

Unternehmen (im) Lockdown
© alphaspirit – Shutterstock

Wie haben Unternehmen den Lockdown erlebt, welche Veränderungen gab es? Drei Unternehmen berichten.

Was hat die Corona-Krise in Ihrem Unternehmen digital verändert und welche Auswirkungen auf Ihre Unternehmenskultur gab es?

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© StudyCheck

Thomas Tibroni gründete im Jahr 2013 StudyCheck. Dabei handelt es sich um einunabhängiges Bewertungsportal für den Hochschulbereich. Studieninteressierte erhalten dort Informationen, Tipps und Erfahrungswerte von Studenten.

Thomas Tibroni: Auch vor der Corona-Krise haben wir in unserem Unternehmen die meisten Arbeitsprozesse digital durchgeführt. So sind wir seit mehreren Jahren ein nahezu papierfreies Büro. Dennoch hat die Corona-Krise auch uns sehr kurzfristig vor die Herausforderung gestellt, den gesamten Arbeitsalltag digital abzuwickeln. Wirklich verändert haben sich nur die Meetings, die nun nicht mehr in unseren Besprechungsräumen, sondern per Zoom durchgeführt werden. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich sehr schnell an das Arbeiten aus dem Homeoffice gewöhnt und schätzen auch die Vorteile an der Arbeit von zuhause aus. Dennoch fehlt uns nach nun fast drei Monaten Homeoffice der persönliche Kontakt sehr und wir freuen uns, hoffentlich schon bald wieder in unserem schönen Büro gemeinsam zu arbeiten.

Christoph Erni: Der digitale Aufbau wurde seit Gründung der Firma ideal umgesetzt. Wir sind ein junges dynamisches Unternehmen in einer sich schnell verändernden und stark entwickelnden Branche. Da können wir es uns nicht leisten, uns aufgrund veralteter Strukturen selbst auszubremsen. Bei uns läuft kaum noch etwas über Papier, jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Laptop, der im Büro an die Workingstations angeschlossen ist und jederzeit mitgenommen werden kann. Während andere Unternehmen zu Beginn der Krise damit beschäftigt waren, ihre digitale Infrastruktur Homeoffice-tauglich auszubauen, konnten wir im Tagesgeschäft weiterhin Vollgas geben.

Andy Niemann: Der Austausch in und zwischen den Teams sowie mit unseren Channel-Partnern hat sich zu 100 Prozent digitalisiert. Noch im Februar standen Face-2-Face-Gespräche im Vordergrund und Meetings wurden nur digital abgehalten, wenn Teilnehmer aus Regionen erwartet wurden, die mehr als eine Stunde Anfahrt haben. NEC Display Solutions war aber bereits optimal vorbereitet. Sprich, die Infrastruktur war eingerichtet und dazu kam, dass wir auf unsere eigenen UCC-Lösungen zurückgreifen konnten, um über Nacht Kommunikation und Zusammenarbeit in der gesamten Organisation neu aufzusetzen.

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1. Unternehmen (im) Lockdown
2. Ausreichend Austausch – auch wenn alle im Homeoffice sind
3. Aus der Krise lernen

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