Machine-to-Machine-Kommunikation

ULE - neue Perspektive am Funkhimmel

10. April 2013, 10:05 Uhr | Von Tillmann Braun | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Besondere Eigenschaften auf einen Blick

Dect-Modul von DSP
© DSP

Zu den großen Vorteilen des neuen Dect-ULE gehört sicher auch die einfache Installation. Wer in der Lage ist, ein Dect-Telefon an einer Basis anzumelden, sollte mit Dect-ULE-Produkten ebenfalls keine Probleme haben. Das simple Push-Button-Verfahren ist bei Endverbrauchern sehr beliebt. Da Dect sein eigenes Frequenzband besitzt, sind Probleme beziehungsweise Interferenzen mit anderen Netzen im Eigenheim ausgeschlossen.

Bemerkenswert ist auch die Schnelligkeit von ULE. Der Transport-Layer von Dect-ULE ist in der Lage, in weniger als 50 ms eine Verbindung zum Aktor aufzubauen, ein Steuersignal zu senden und die Verbindung wieder abzubauen. Sehr kurze Latenzzeiten ermöglichen eine Echtzeitkommunikation zwischen Dect-Basis und Dect-ULE Produkten. Im Gegensatz zum klassischen Dect können nahezu beliebig viele ULE-Produkte vernetzt werden. Das Gebäude oder Eigenheim kann über eine einzige, leistungsfähige Dect-Basis, wie beispielsweise eine „FRITZ!Box“, zentral gesteuert werden und verknüpft - wie es heißt - ohne Probleme 500 bis 2.000 solcher ULE-Aktoren oder -Sensoren.

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  1. ULE - neue Perspektive am Funkhimmel
  2. ULE: das jüngste Mitglied der Dect-Familie
  3. Besondere Eigenschaften auf einen Blick
  4. Gemachtes Nest und leichte Adaption
  5. Interoperabilität als Schlüssel zum Erfolg

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