Machine-to-Machine-Kommunikation

ULE - neue Perspektive am Funkhimmel

© XtravaganT - Fotolia

Anfang des Jahres traf sich die gesamte Dect-Branche auf der „DECT World 2013“ in Barcelona. Eines der heißesten Themen war ULE. funkschau stellt den neuen Dect-ULE-Standard vor und erklärt die Vorteile und möglichen Einsatzgebiete dieses extra sparsamen Funks.

Das Kürzel ULE steht für Ultra-low Energy und ist ein neuer, auf Dect (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) basierender Funkstandard. Während Dect ursprünglich für die Übermittlung von Sprache bei schnurlosen Telefonen entwickelt wurde, stellt der neue ULE-Standard einen neuen zuverlässigen Übertragungsweg vor, und schickt sich an, vor allem bei der Haus- und Gebäudeautomation zum herstellerübergreifenden Standard zu werden.

Dect ist in Deutschland der einzige Funkstandard für Schurlostelefone und besitzt eine Betriebserlaubnis bis mindestens 2020. Dafür wurde Dect ein eigenes Frequenzband von 1.890 bis 1.900 MHz reserviert. Damit besitzt Dect eine Sonderstellung, denn die meisten anderen bekannten Funkstandards wie WLAN, Bluetooth oder Zigbee, aber auch Babyfons, Garagenöffner, Mikrowellen, drahtlose Türklingeln und andere Baumarktprodukte teilen sich offene Frequenzen bei 868 MHz und 2,4 GHz.

Mit CAT-iq (Cordless Advanced Technology - internet and quality) wurde es erstmals geregelt, neben Sprache auch Daten über Dect-Funk zu übertragen beziehungsweise Telefonanwendungen mit IP-Netzen zu verbinden - zum Beispiel, um am Schnurlostelefon auch Internetradio zu hören und RSS-Feeds oder E-Mails zu -empfangen.

Relevante Anbieter


  1. ULE - neue Perspektive am Funkhimmel
  2. ULE: das jüngste Mitglied der Dect-Familie
  3. Besondere Eigenschaften auf einen Blick
  4. Gemachtes Nest und leichte Adaption
  5. Interoperabilität als Schlüssel zum Erfolg

Verwandte Artikel

IoT

Anbieterkompass