M2M-Kommunikation

Telefónica: One Face to the Customer

21. März 2013, 11:12 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)
Kai Brasche, Vice-President Business M2M bei Telefónica in Deutschland
Kai Brasche, Vice-President Business M2M bei Telefónica in Deutschland
© Telefónica

Mit Ende-zu-Ende-Lösungen will sich Telefónica im Wachstumsmarkt für die Machine-to-Machine-Kommunikation positionieren und dabei anders agieren als die großen Mitbewerber. funkschau hat nachgefragt, wie der Global-Player sich künftig ausrichten und von der Konkurrenz absetzen will.

funkschau: Herr Brasche, an welche Zielgruppen richtet sich das M2M-Angebot von Telefónica. Gibt es spezielle Bereiche oder Branchen, auf die sich Telefónica mit seinem M2M-Portfolio fokussiert?

Kai Brasche: Telefónica wird sich im deutschen M2M-Markt zukünftig offensiv und wachstumsorientiert aufstellen. Bis 2014 konzentrieren wir uns auf drei vertikale Zielgruppen: Energie, Mobilität und Automation. Der Bereich Mobilität umfasst dabei ein breites Anwendungsspektrum, vom klassischen Flottenmanagement über Pflegedienste bis hin zu Anwendungen für Automobilzulieferer und natürlich den Bereich Automotive selbst. Im Marktsegment für Automation sprechen wir ebenfalls über ein weites Anwendungsfeld beispielsweise über Verkaufsautomaten, die inzwischen einen hohen Reifegrad erreicht haben. In diesen drei Verticals bieten wir schlüsselfertige M2M-Branchenlösungen an.

Unsere vierte Stoßrichtung ist Konnektivität. Gemeint ist damit die reine mobile Datenübertragungsleistung. Wir nutzen unsere globalen Abdeckung und bieten Konnektivität in einer hohen Qualität, über alle Bandbreiten, mit extrem guten Latenzzeiten und spannenden Preismodellen. Dazu gehören beispielsweise Einheitspreise für Europa. Im Mittelpunkt steht jedoch unsere besondere Philosophie. Wir wollen nicht Techniklieferant, sondern ein Businesspartner unserer Kunden sein. Mir geht es nicht um die M2M-Technologie an sich, sondern um die Chance, das Kerngeschäft unserer Kunden mit M2M-Anwendungen voranzubringen. Dabei werden wir die Marke Telefónica im M2M-Geschäft weltweit einsetzen und unsere Lösungen unter dieser Marke präsentieren. Wir profitieren gerade im Lösungsgeschäft natürlich vom großen Bekanntheitsgrad und der weltweiten Präsenz des Global-Players Telefónica, die bis in den chinesischen Markt reichen.

 

funkschau: Sind den Kunden die Vorteile von M2M-Kommunikation bereits bewusst oder müssen Sie noch Aufklärungsarbeit leisten?

Brasche: Der M2M-Markt wird gerade erst erschlossen. Der breiten Öffentlichkeit wird langsam bewusst, welche erstaunlichen Effizienz- und Wachstumspotenziale durch die mobile Vernetzung von Produkten und Leistungen entstehen. Für uns in das ein ungemein spannendes Umfeld. Viele Kunden haben bereits eine vage Ahnung, aber noch keine konkrete Vorstellung, was wir mit unseren M2M-Lösungen leisten können. Darum ist der Markt noch sehr beratungsintensiv. Die Kunden stellen zu Recht hohe Anforderungen an unsere Vertriebs- und Consultingkompetenz.

Als Lösungsanbieter, der sein Geschäft konsequent aus der Kundenperspektive führen will, dürfen wir uns nicht auf die Rolle des M2M-Experten beschränken. Wir müssen ein Verständnis für die Geschäftsmodelle und betriebswirtschaftlichen Hintergründe der Anwender mitbringen und sind gefordert, uns in den genannten Segmenten auf den Kunden optimal einzustellen. So sind wir in der Lage, sehr schnell Ende-zu-Ende-Lösungen anzubieten, die einen möglichst geringen Implementierungsaufwand für den Kunden verursachen und dennoch die wesentlichen Nutzenpotenziale für sein Kerngeschäft heben. Wir helfen unseren Kunden, Geschäftsprozesse und Workflows zu optimieren, ihre Rolle als Innovationsführer in ihren Geschäftsbereichen auszubauen und ihre Kundenbasis zu verbreitern. M2M-Kunden auf diese Art und Weise zu unterstützen, ist ambitioniert und stellt hohe Ansprüche an das Business-verständnis und die Qualifikation unserer Mitarbeiter.

 

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