Aktualisierte Roadmap

Microsofts Exchange-Server-Update verspätet sich

9. Juni 2022, 15:20 Uhr | Autorin: Michaela Wurm | Kommentar(e)
© Cobalt - fotolia.com

Das Update für Microsofts Exchange Server verspätet sich um satte vier Jahre. Statt 2021 kommt das neue Release erst 2025. Dann endet auch der Support für die aktuelle Version des Exchange Server 2019.

In einem Blogpost hat Microsoft die aktualisierte Roadmap zum „Microsoft Exchange Server“ veröffentlicht. Danach lässt das wegen zunehmender Sicherheitslücken mit Spannung erwartete Update für die On-Premises-Version noch einige Jahre länger auf sich warten als ursprünglich vorgesehen. Als Grund für die Verzögerung nennt das Unternehmen die seit dem vergangenen Jahr zunehmenden Angriffe auf lokale Exchange-Server: „Leider hatte das Jahr 2021 andere Pläne für Exchange Server. Im März 2021 sahen wir uns mit einer ernsten Realität konfrontiert: staatlich gesponserte Bedrohungsakteure hatten es auf lokale Exchange-Server abgesehen.“ Microsoft habe darauf mit der Veröffentlichung einer Reihe von Out-of-Band-Sicherheitsupdates, kumulativen Updates und Sicherheitsupdates reagiert.

Das neue Release, das Kunden auf ihren eigenen Servern ausführen können, soll nun erst im Jahr 2025 auf den Markt kommen. Bis dahin will der Software-Riese die derzeitige Version „Exchange Server 2019“ mit neuen Funktionen versorgen. Auch Kunden, die auf frühere On-Premises-Version von Exchange setzen, sollten daher laut Microsoft so schnell wie möglich auf die 2019er-Version umsteigen.

Die für 2025 geplante Version von Exchange Server soll dann Server- und CAL-Lizenzen (Client Access License) erfordern und nur für Kunden mit Software Assurance zugänglich sein, ähnlich wie die SharePoint Server und Project Server Subscription Editions. Weitere Details zu Namen, Funktionen, Anforderungen und Preisen sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 bekannt gegeben werden.

Zuerst erschienen auf ict-channel.com.


Verwandte Artikel

Microsoft

Anbieterkompass