Near-Field-Communication

Mehr als die Kreditkarte im Handy

8. September 2011, 11:29 Uhr | Charlie Purser, Director Business Development bei Winckel. | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Medizin und Gesundheitswesen

In modernen Kliniken werden heute so genannte Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) eingesetzt, die dem Personal dabei helfen sollen, schnell auf alle benötigten Patientendaten zugreifen zu können. NFC bietet viele Möglichkeiten, Abläufe innerhalb des Krankenhauses zu beschleunigen: Ärzte mit NFC-fähigen Tablet-Computern können binnen Sekunden sämtliche Informationen zu einem Patienten aufrufen, ohne dass die Gefahr einer Verwechslung besteht.

Ein kurzer Check der Patienteninformation vor notwendigen Behandlungen oder der Verabreichung eines Medikaments sorgt dafür, dass alles optimal an den Patienten angepasst vorgenommen wird. Auch in Apotheken kann eine schnelle Prüfung der Medikamente das Risiko für Wechselwirkungen noch weiter reduzieren und Pla-giate im Zweifelsfall identifizieren.

Besonders Patienten, die aufgrund von längeren oder chronischen Krankheiten häufig in Krankenhäusern oder bei Ärzten sind, werden zu schätzen wissen, dass NFC ihnen auch Einblicke in die medizinischen Prozesse um sie herum liefern kann. Denn schließlich spricht nichts dagegen, auch Patienteninformationen zu Behandlungen oder Medikamenten auf einem Chip zu hinterlegen.

Einzug in den Alltag könnten medizinische NFC-Anwendungen erhalten, wenn sich die Technologie erst einmal durchgesetzt hat: Das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat aktuell ein System vorgestellt, bei dem ein NFC-fähiger Ring Allergiker vor dem Kauf für sie gefährlicher Produkte warnt.

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