Akquisition

Materna-Gruppe übernimmt Software-Unternehmen Virtual Solution

21. Februar 2022, 11:00 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Materna Übernahme Virtual Solution
© Materna

Materna, IT-Beratungsunternehmen aus Dortmund, hat das Münchner Software-Unternehmen Virtual Solution übernommen. Damit will die Materna-Gruppe ihre Position als Lösunganbieter für die öffentliche Verwaltung weiter ausbauen.

Die Materna-Gruppe hat mit Wirkung zum 15. Februar 2022 Virtual Solution zu 100 Prozent übernommen. CEO von Virtual Solution bleibe laut Unternehmensangaben Sascha Wellershoff.

Virtual Solution beschäftigt rund 90 Mitarbeiter und entwickelt Software für eine sichere ultramobile Arbeitsumgebung auf Smart Devices für die Betriebssysteme iOS und Android. Zur Kundenstruktur gehören Behörden, BOS und KRITIS-Unternehmen, die mithilfe der BSI-zugelassenen Lösungen über ultramobile Endgeräte bis auf Geheimschutzniveau DSGVO-konform kommunizieren und arbeiten.

„Die Übernahme von Virtual Solution festigt unsere marktführende Position in der öffentlichen Verwaltung“, so Martin Wibbe, CEO der Materna-Gruppe. „Wir sehen uns als strategischer Partner für unsere Kunden wie Ministerien, Bundes- und Landesbehörden und insbesondere des BSI – mit einzigartigen Leistungen und Lösungen aus Deutschland und für Deutschland."

Die Realisierung von Digitalisierungslösungen für die öffentliche Verwaltung gehöre laut Unternehmensangaben zu den umsatzstärksten Geschäftsbereichen von Materna und trage mit einem Drittel zum Unternehmensgruppenumsatz bei. Dieses Portfolio werde nun durch die Angebote von Virtual Solution erweitert. Wichtigste Lösung sei dabei SecurePIM, eine Anwendung auf Basis von Container-Technologie für iOS- und Android-Geräte. Sie soll Mitarbeitenden einen sicheren mobilen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und integriertes Arbeiten mit E-Mail, Kalender, Dokumenten, webbasierten Fachanwendungen, Instant Messaging bis hin zu Video-Konferenzen ermöglichen. Die Software sei für Verschlusssachen zugelassen und erlaube es, mit Smartphones und Tablets – eine MacOS Lösung sei laut Unternehmensangaben in der Planung – verschlüsselt und abgesichert zu arbeiten.

Der Zukauf von Virtual Solution sei Teil der Strategie Mission 2025 der Materna-Gruppe. Demnach wolle Materna bis zum 2025 im Kernmarkt Deutschland, aber auch international mit Kunden in Europa, USA und Asien, auf 700 Millionen Euro Umsatz und 5.000 Mitarbeitende anwachsen.


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