Schwerpunkte

Informatik-Unterricht

"Internet der Dinge" für Schüler

10. Februar 2020, 13:40 Uhr   |  Autor: Peter Zschunke, dpa / Redaktion: Stephanie Jarnig

© Julian Stratenschulte | dpa

21 Schulen in Rheinland-Pfalz planen ab dem kommenden Schuljahr, ihren Schülern das Thema “Internet der Dinge” näherzubringen. Sie sollen dabei auch eigene Anwendungen und Prototypen entwickeln.

Nach dem Start des Informatik-Unterrichts ab kommendem Schuljahr an 21 Schulen in Rheinland-Pfalz soll es dort Projektwochen zum “Internet der Dinge” geben. Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und das Pädagogische Landesinstitut vereinbarten dazu die Entwicklung von Unterrichtsinhalten, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Ab 2021 sollen Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse lernen, wie im “Internet der Dinge” Geräte und Maschinen miteinander vernetzt werden. Einsatzzwecke können etwa digitale Sprachassistenten im “Smart-Home”, “intelligente Mülltonnen in der Smart-City” oder die Messung von Umweltdaten sein. Dabei ist auch vorgesehen, dass die Teilnehmer eigene Anwendungen und Prototypen entwickeln. Jede Klasse soll dazu Mikrocontroller und Sensoren erhalten. Geplant ist ein Paket von acht bis zehn Lernmodulen, die auch in den Informatik-Lehrplan mit aufgenommen werden.

Informatik wird ab dem nächsten Schuljahr an zunächst 21 Schulen zum regulären Unterrichtsfach ab der fünften Klasse. Diese “Informatik-Profil-Schulen” (IPS) sind zehn Gymnasien, neun Realschulen plus und zwei Integrierte Gesamtschulen. Eine Einführung an allen weiterführenden Schulen ist nach Angaben des Ministeriums noch nicht möglich, da die nötigen Lehrkräfte dafür nicht verfügbar sind.

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