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HRS-Initiative "MeWork"

Hoteloffice statt Homeoffice

07. April 2020, 13:43 Uhr   |  Diana Künstler

Hoteloffice statt Homeoffice
© Samsung

Die meisten Menschen arbeiten in Folge der Corona-Krise inzwischen mobil – doch nicht jeder hat Zuhause dafür die optimalen Bedingungen. Der Plattformbetreiber HRS vermittelt seinen Kunden mit der Initiative "MeWork" freie Hotelzimmer, die ihnen als Alternative zum Homeoffice zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen reagiere damit nach eigener Aussage auf die neuen Anforderungen seiner Kunden und vermittelt nun über seine etablierte Plattform Hotelzimmer als ruhigen und sicheren Arbeitsort am Tag – statt einer geruhsamen Unterbringung für die Nacht. Viele Firmenkunden von HRS, insbesondere solche mit Sitz in Ballungsgebieten, hätten bereits Interesse an MeWork bekundet. Auf diese Weise können sie ihrer Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter auch in Zeiten von räumlicher Distanzierung nachkommen.

Aus der Not eine Tugend
Die meisten Hotels in Deutschland dürfen ihre Zimmer nicht mehr für touristische Zwecke anbieten. Als Folge sehen sich viele Hotelbetreiber mit einer extrem schwachen Auslastung konfrontiert. Auf der anderen Seite sehnt sich so mancher im Homeoffice nach einem ruhigen Arbeitsort, denn Zuhause herrschen nicht immer die besten Bedingungen für konzentriertes Arbeiten: Zu wenig Platz, besonders wenn beide Partner berufstätig sind, mangelnde Ausstattung des Arbeitsplatzes oder schlicht fehlende Ruhe, weil die Kinder Zuhause statt in der Schule oder im Kindergarten sind. Viele mobil Arbeitende wünschen sich auch einfach wieder eine räumliche und damit psychologische Trennung zwischen ihrem Zuhause und dem Arbeitsplatz.

Unternehmen könnten nun nach Angaben des Plattformanbieters in Kooperation mit HRS MeWork ihre Arbeitnehmer dahingehend entlasten. HRS ermittele für den gewünschten Standort geeignete Hotels, die die Rahmenbedingungen für ein ruhiges Arbeiten im Hotelzimmer ermöglichen und macht damit das “Homeoffice” zum “Hoteloffice”. Dabei achte HRS bei der Analyse des Hotels vor allem darauf, dass das Haus die besonderen Sicherheits- und Hygienevorschriften erfülle und die notwendigen Abstandsregelungen einhalte. Hoteliers, die ihren Gästen tagsüber einen ruhigen und gut ausgestatteten Arbeitsort bieten können, haben über HRS die Möglichkeit, die sonst übliche Übernachtungsrate als Tagesrate anzugeben. Die Tagesrate des Hotelzimmers gilt von morgens bis abends – statt wie üblich vom Check-in am Nachmittag bis zum Check-out am nächsten Morgen. Der Hotelier kann sich im Anschluss über Gäste und zusätzliche Umsätze freuen, die ansonsten aufgrund der Krise ausgeblieben wären.

Unternehmen können jetzt Bedarf an “MeWork” melden
Unternehmen mit Bedarf für ihre Mitarbeiter können sich via Mail MeWork@hrs.de mit den Anbieter in Verbindung setzen. Einfach mitteilen, wie viele Zimmer für wie viele Tage benötigt werden und ob die Mitarbeiter neben Schreibtisch und stabiler Internetverbindung besondere Wünsche an das Hotel haben. Im Anschluss wird HRS ein auf den Bedarf des Unternehmens abgestimmtes Angebot an Arbeitsplätzen im Hotel erstellen. Die vorselektierten MeWork-Hotels stellt HRS den Mitarbeitern im Anschluss über einen individualisierten Buchungslink zur Verfügung.

In der nächsten Phase des Projektes finden auch Selbständige und Kleinunternehmer auf der bekannten HRS Buchungsplattform passende Hoteloffice-Angebote.

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