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Riverbed-Umfrage "Future of Work"

Homeoffice: Gewusst wie?!

12. August 2020, 11:30 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)

Homeoffice: Gewusst wie?!
© Rymden/stock.adobe.de

Laut der Riverbed Future of Work Global Survey 2020 sehen Führungskräfte den weitreichenden Wandel hin zur Remote Work gelassen und optimistisch. Die Ergebnisse machen jedoch auch deutlich, dass die große Mehrheit der Unternehmen zu Beginn der Covid-19-Pandemie nicht gut vorbereitet war.

Die Riverbed-Studie hat auch ergeben, dass befragte Führungskräfte in Zukunft vermehrt in die nötige Technologie investieren wollen, um ihre Remote-Performance zu verbessern und erwarten, dass sich diese positiv auf die Geschäftsergebnisse auswirken.

Die Umfrage ergab, dass zwar 99 Prozent der Führungskräfte in Deutschland der Umstellung zur Remote-Work optimistisch gegenüberstehen (73 Prozent vollkommen oder sehr optimistisch). Allerdings waren 66 Prozent zu Beginn der Pandemie nicht auf eine umfassende technologische Unterstützung des Homeoffice vorbereitet. Weltweit betrachtet kamen die meisten Befragten (86 Prozent), die am Höhepunkt der Krise nicht vollständig vorbereitet waren, aus der Gesundheitsbranche, gefolgt von der Fertigung (72 Prozent), dem Einzelhandel (69 Prozent), Dienstleitungen (66 Prozent) und Finanzdienstleistern (58 Prozent).

"Bereits in den vergangenen Jahren haben Unternehmen das Arbeiten im Homeffice ermöglicht, aber Covid-19 beschleunigt diese Entwicklung, und das Büro der Zukunft wird mit einem flexibleren und hybriden Arbeitsplatz ganz klar anders aussehen", erklärt Andreas Riepen, Regional Vice President Sales, DACH bei Riverbed Technology. "Diese neue Studie zeigt, dass Führungskräfte das Arbeiten von zu Hause aus mehr akzeptieren. Allerdings müssen Unternehmen über die richtige Technologie verfügen, um eine höhere Produktivität und ein besseres Homeoffice-Erlebnis zu gewährleisten, auch wenn mehr Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.”

Barrieren mobiles Büro, Riverbed Future of Work 2020
© Riverbed

Performance-Probleme bremsen Mitarbeiter und Unternehmen
Fast alle (97 Prozent) der befragten Führungskräfte in Deutschland berichteten über die Probleme mit der Performance im Home-Office. Das wirkt sich sowohl auf die Mitarbeiter, als auch auf die Geschäftsergebnisse negativ aus. Zu den häufigsten Problemen in Deutschland gehören: die schlechte Qualität von Videokonferenzen (46 Prozent), lange Reaktionszeiten beim Laden von Apps (44 Prozent), häufige Verbindungsabbrüche zu Unternehmensnetzwerken (37 Prozent) und unzureichendes W-LAN (36 Prozent). Auf die Frage nach den Auswirkungen dieser Probleme auf die Home-Office-Erfahrung der Mitarbeiter berichten deutsche Führungskräfte über: schlechteren Kundenservice (45 Prozent), häufigere technische Unterbrechungen (41 Prozent), schlechtere Mitarbeiter-Performance und Produktivitätseinbußen (40 Prozent), zunehmende Schwierigkeiten bei der Kundenansprache (40 Prozent) und eine schlechtere Work-Life-Balance (36 Prozent).

Das bremst die Leistung im Homeoffice
Führungskräfte nennen die folgenden Punkte als größte Barrieren für die Remote-Mitarbeiter:

  • instabiles WLAN zuhause (44 Prozent)
  • fehlende Transparenz der Netzwerk- und App-Performance (38 Prozent)
  • der Bedarf an Trainings oder Manager-Support ( 35 Prozent)
  • fehlende Technologie zur Performance-Optimierung (33 Prozent)

"In den letzten Monaten haben Unternehmen erkannt, was das Arbeiten im Homeoffice ausbremst", kommentiert Andreas Riepen. "Es ist ermutigend, aus der Umfrage zur Future of Work und in Gesprächen mit Kunden zu erkennen, dass Unternehmen und Regierungen stärker in Technologie investieren möchten, die die Remote-Performance optimiert.”

Über die Studie
Die Riverbed Future of Work Global Survey 2020 ist das Ergebnis einer kundenspezifischen Online-Umfrage, die im Juni 2020 von Wakefield Research mit 700 Entscheidungsträgern aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten/Saudi-Arabien durchgeführt wurde. Es wurden Quoten für 100 Befragte in jeder der folgenden Branchen festgelegt: Finanzdienstleistungen, Fertigung, Fachdienstleistungen, Gesundheitswesen und Einzelhandel.

 

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