Schwerpunkte

Handy-TV mit DVB-SH

15. Februar 2008, 00:00 Uhr   |  funkschau sammeluser | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Fazit

Ein technologisch und rechtlich einheitlicher europäischer Markt wird wirtschaftliche Impulse für die Produzenten und Entwickler neuer TV-Formate, für die Distributoren und Infrastruktur-Provider, für die Hersteller von Endgeräten und Netzkomponenten, geben. Im Rahmen dieser Festlegungen kann sich Wettbewerb entwickeln – nicht trotz des Standards, sondern gerade wegen dessen. Hier ist viel zu gewinnen, wenn Entscheider richtig handeln, aber auch viel zu verlieren. DVB-SH bietet besondere Zeit- und Kostenvorteile:

  • Die Kombination aus Satellitenabstrahlung und terrestrischer Ausstrahlung (nach Verstärkung) ermöglicht eine schnelle, flächendeckende Versorgung und eine Inhouse-Versorgung besonders in den Städten.
  • Durch die Mitbenutzung der UMTS-Antenneninfrastruktur entstehen erhebliche Kostenvorteile. 
  • Die Kosten für den Satelliten verteilen sich auf mehrere europäische Länder. 
  • Preiswerte kleine Repeater können aus jedem Haus eine Mobil-TV-Zelle machen – auch auf dem Land. 
  • Die S-Band-Frequenzen stehen weltweit zur Verfügung und können sofort genutzt werden.

Auch wenn es nicht immer leicht zu erkennen ist, so gibt es doch ein vorherrschendes Verständnis in der europäischen Politik und in der Industrie vom Wert eines einheitlichen Standards. Die Geschwindigkeit der Umsetzung ist Teil des Erfolges. Hier muss verbessert werden. Richtig angepackt ist eine europäische Erfolgsgeschichte wie GSM wiederholbar – mit der Chance für eine weltweite Fortsetzung.

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1. Handy-TV mit DVB-SH
2. Anforderungen aus Kundensicht
3. Unterschied DVB-SH zu DVB-H
4. DVB kennt nur Empfangsrichtung
5. Repeater und Endgeräte
6. Fazit
7. WO STEHEN REGULIERUNG UND INDUSTRIE?

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