Hewlett Packard Enterprise

Erste europäische HPC-Fabrik soll in Tschechien entstehen

18. Mai 2022, 16:30 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Greenlake HPE
© Hewlett Packard Enterprise

Hewlett Packard Enterprise hat heute den Bau seiner ersten Fabrik für High-Performance-Computing- und KI-Systeme in Europa angekündigt. Diese soll in der Tschechischen Republik errichtet werden.

Mit dem Bau der Fabrik im tschechischen Kutná Hora soll HPEs viertes globales HPC-Werk entstehen. In dem Ort gibt es bereits einen HPE-Standort für die Herstellung von Standardservern und Speicherlösungen. HPE wolle mit der neuen Fabrik die Lieferung entsprechender Systeme an Kunden in der Region beschleunigen.

Der neue Standort soll dabei zwei Hauptproduktlinien herstellen und ausliefern:

  • HPE Apollo, die sich für anspruchsvolle HPC- und KI-Anwendungen sowie für KI-Modellierung und -Schulung eignen soll
  • HPE Cray EX, die nächste Generation von High-End-Supercomputern, mit denen sich die anspruchsvolle wissenschaftlichen Aufgaben lösen lassen sollen

Bei beiden Produktlinien handele es sich um ganzheitliche Systeme, die Computing, Beschleunigung, Software, Netzwerke, Speicher und Flüssigkeitskühlung umfassen.

Die neue Fabrik sei so konzipiert, dass sie die spezifischen Fertigungsanforderungen für HPC- und KI-Systeme mit Flüssigkeitskühlung erfüllt. So soll die Fabrik beispielsweise über einen verstärkten Boden verfügen; dieser könne dem Gewicht der Cray-EX-Supercomputer standhalten. Nach Angaben von HPE können diese pro Schrank bis zu 3.628 Kilogramm wiegen. Außerdem habe das Gebäude einen Wasserkreislauf zwischen den Supercomputern und dem Dach des Gebäudes, wo das heiße Wasser abgekühlt werde.


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