Schwerpunkte

Enterprise Mobility Management

EMM als Chance für den Mittelstand

08. Juni 2016, 14:52 Uhr   |  Autor: Karol Bronke / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Expertenkommentar Matrix42: Mobiles Arbeiten im Unternehmen erfolgreich einführen

Oliver Klünter, Matrix42
© Matrix42

Oliver Klünter, Product Manager Mobile, Matrix42

Der Wandel hin zu einer mobilen und digitalisierten Arbeitswelt hat große Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen. Smartphones und Tablets sind allerdings nicht nur ein Fall für den CIO, sondern sollten vielmehr als Teil eines umfassenderen Transformationsprojekts verstanden werden. Um erfolgreich sein zu können, müssen Unternehmen eine mobile Arbeitsumgebung einführen, die sich an der Benutzerfreundlichkeit privater Endgeräte orientiert. Diese ist einfach, reaktionsschnell und agil für Endanwender zu nutzen, so wie sie einfach, sicher und skalierbar für die IT ist.

Einfachheit ist der Schlüssel für die Akzeptanz durch Endbenutzer. Diese erwarten von ihrer Organisation die gleiche einfache, schnelle und intuitive Bedienungsumgebung, die sie von ihren privaten Endgeräten kennen. Skalierbarkeit ist der Unterschied zwischen Einführung und Erreichung der strategischen Ziele, oder dem Scheitern eines Projekts aufgrund der ineffizienten Zuweisung knapper Ressourcen. Damit eine Mobilitätsinitiative wirklich anpassbar ist, muss sie sowohl für die IT-Infrastruktur, als auch bei der Benutzung durch den Endanwender skalierbar sein.

Die Sicherheit darf nicht beeinträchtigt werden, um die Anforderungen von Einfachheit und Skalierbarkeit zu erfüllen. EMM-Lösungen der nächsten Generation gewährleisten das. Ebenso wichtig wie die Sicherheit des Unternehmens sind die Sicherheitsbelange der Endbenutzer in einer Gerätewelt, wo sich Berufliches und Privates unweigerlich vermischt. Wenn das Recht der Endbenutzer auf ihre Privatsphäre und die Sicherheit ihrer persönlichen Daten respektiert wird, werden diese ihrerseits die Sicherheit von Unternehmensdaten respektieren. Die klare Trennung beruflicher und privater Daten auf jedem Gerät ist von essenzieller Bedeutung.

Die meisten IT-Abteilungen haben bereits Zugang zu allen Informationen, die sie für eine anwenderorientierte BYOD- oder Corporate Device-Strategie benötigen – sie müssen nur noch mit den richtigen Managementlösungen kombiniert werden. Wird dies erfolgreich umgesetzt, können die IT-Anforderungen der Anwender auf eine sichere und kostengünstige Weise erfüllt werden. Dennoch glauben viele CIOs, dass sie sich zwischen Sicherheit, Anwenderfreundlichkeit sowie einer vereinfachten Verwaltung entscheiden müssen. Bei modernen EMM-Lösungen muss diese Entweder-oder-Entscheidung nicht getroffen werden: Sie sorgen für die Zufriedenheit der Anwender und verbessern gleichzeitig den Wert der IT, die Datensicherheit und den Schutz der Privatsphäre.

Seite 6 von 8

1. EMM als Chance für den Mittelstand
2. Betriebssystem und Apps
3. Software und Implementierung
4. Kosten, Datenschutz und Einbindung der Mitarbeiter
5. Expertenkommentar Catis: EMM nicht zum zahnlosen Papiertiger mutieren lassen
6. Expertenkommentar Matrix42: Mobiles Arbeiten im Unternehmen erfolgreich einführen
7. Expertenkommentar Mobile Iron: BYOD ist kein Buzzword mehr
8. Expertenkommentar Snow Software: Besseres Management mit SAM

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

matrix42, Mobile Iron