Programmierung

Die Skills hinter der Softwareentwicklung

24. November 2022, 13:55 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Programmierung
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Die digitale Transformation verändert die Arbeits- und Geschäftswelt, aber auch jeden einzelnen. Welche Kompetenzen heutzutage bei ProgrammierInnen gefragt sind.

Ständig neue Tools und Technologien, veränderte Arbeitsmethoden und geforderte Skills: EntwicklerInnen benötigen ein hohes Maß an Adaptionsfähigkeit, um diesem Wandel gerecht zu werden. IT-Dienstleister Consol hat einige Aspekte zusammengefasst, die er für wesentlich hält für Coding-Profis. Dazu gehöre „über den Tellerrand“ hinauszuschauen, so Christoph Ehlers, Bereichsleiter DevOps und Prokurist bei Consol. „Zwar ist es durchaus sinnvoll, sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren, aber wirklich herausragende Entwicklerinnen und Entwickler trumpfen mit einem breiten Wissensspektrum in Theorie und Praxis auf.“ Es komme dabei auf die „richtige Kombination aus Softskills und technologischer Expertise“ an.

Kernkompetenzen für CoderInnen:

  1. Handwerkszeug in der Theorie
    Ein umfangreiches Grundlagenwissen in Informatik sei laut Consol das Fundament für erfolgreiches Entwickeln. Dazu gehöre vor allem, sicher mit Algrithmen und Datenstrukturen umzugehen. Auch mit Datenmodellierung und objektorientierter Programmierung – unter Einsatz geeigneter Design Patterns – sollte man sich auskennen. Da EntwicklerInnen in der Anwendungsentwicklung oft die Entscheidung treffen müssen, eine Applikation monolithisch aufzubauen oder in Microservices zu teilen, sollte tiefes Architekturverständnis ebenfalls zum Repertoire gehören.
     
  2. Handwerkszeug in der Praxis
    Da seit einiger Zeit Container und zugehörige Tools wie Docker und Kubernetes in puncto Coding-Wissen gefragt sind, sollten sich Coding-Profis heutzutage damit beschäftigen, empfiehlt Consol. Auch Cloud-native Entwicklung sei mittlerweile Standard; ProgrammiererInnen sollten sich daher mit den großen Cloud-Providern und deren Service-Portfolio auskennen. Wer sich noch besser für künftige Anforderungen wappnen möchte, sollte sich zudem mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning beschäftigen.
     
  3. Softskill: Agile Softwareentwicklung
    Die agile Softwareentwicklung hat sich in vielen Unternehmen mittlerweile als De-facto-Standard etabliert, attestiert Consol. Zu den Methoden dieses Ansatzes gehören unter anderem Daily Standups und Retrospektiven, also gemeinsame Analysen, was gut lief und wo gegebenenfalls Verbesserungspotenzial gegeben ist.
     
  4. Softskill: Kommunikation
    Gute Kommunikationsskills sind in der heutigen Arbeitswelt generell wichtig und auch EntwicklerInnen sollten ihren KundInnen Sachverhalte klar und verständlich erklären können. Consol hält hier auch gutes Englisch für wesentlich. Neben der rein sprachlichen Kommunikation ist es für EntwicklerInnen wichtig, dass sie die Wünsche von MitarbeiterInnen, KundInnen und Management verstehen und diese dann in Code zu übersetzen.

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