„The State of 5G“-Studie

Anzahl städtischer 5G-Netze 2021 gestiegen

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Der bundesweite 5G-Netzausbau läuft auf Hochtouren und konnte die Anzahl der Netze fast verdoppeln. Im internationalen Vergleich vernetzter Städte verzeichnet die „The State of 5G“-Studie einen Entwicklungssprung für Deutschland.

Extrem kurze Latenzen, Datenraten zur Kommunikation in Echtzeit, schnellere Reaktionen von Sensoren und Mobilfunk. Der LTE-Nachfolger zieht weltweit durch Netze und kurbelt den Netzausbau an. Die aktuelle „The State of 5G“-Studie von Viavi Solutions zeigt im internationalen Vergleichen einen Anstieg städtischer 5G-Netze 2021 weltweit um mehr als 20 Prozent und auch Deutschland kann sich einen der vorderen Plätze sichern.

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Die Anzahl städtischer 5G-Netze ist im ersten Halbjahr 2021 um weltweit mehr als 20 Prozent gestiegen. Im internationalen Vergleich verzeichnet die „The State of 5G“-Studie den stärksten Netzausbau in China, USA und den Philippinen.
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Kaum zwei Jahr ist es her seitdem die Bundesnetzagentur die Versteigerung der 5G-Frequenzen beendete. Seither bauen Netzbetreiber in Überholgeschwindigkeit die Netze aus, um Platz für die fünfte Generation zu schaffen. Mittlerweile hat sich der neue Mobilfunkstandard auf weltweit insgesamt 1.662 Städten und 65 Ländern ausgeweitet und ist damit weltweit in mehr als ein Drittel aller Staaten mindestens über ein kommerzielles 5G-Netz verfügbar. Laut der aktuellen Trendanalyse von Viavi sind seit Jahresbeginn weltweit 301 Städte und vier Staaten hinzugekommen, aber auch Deutschland blickt auf einen starken Entwicklungssprung. In nur sechs Monaten hat sich die Anzahl städtischer 5G-Netze fast verdoppelt und stieg von 17 auf 30 Netze an. Damit bewegt sich die Bundesrepublik mit Platz 11 nur knapp hinter den Top Ten im internationalen Vergleich. „Wir sehen derzeit einen deutlichen Sprung in der Anzahl der Netzwerke, die in Betrieb genommen werden“, so Sameh Yamany, Chief Technology Officer bei Viavi.

Die vorderen Ränge im 5G-Netzausbau teilen sich nach wie vor China und die USA mit nunmehr 376 beziehungsweise 284 Städten. Im Kopf-an-Kopfrennen musste Südkorea seinen dritten Platz an den Philippinen (aktuell 95 Städte) abgeben und folgt auf Platz vier mit 85 Städten. Im globalen Vergleich der Kontinente liegt Asien mit 641 Städten an der Spitze, dicht gefolgt von EMEA mit 623 und Amerika mit 398 Städten mit verfügbaren 5G-Netzen. Die Technologie für 5G variiere allerdings, so Yamany. Das hat Auswirkungen auf Qualität und Geschwindigkeit des Netzwerks, die in einigen Regionen deutlich niedriger ausfallen können. „Netzwerke, die in unteren, mittleren und oberen Frequenzbändern betrieben werden, zeigen sehr unterschiedliche Leistungen in Bezug auf Reichweite und Durchsatz“, erläutert Yamany. Das unterstreiche wiederum die Bedeutung der Netzwerksicherung und -optimierung, um das Leistungsversprechen von 5G konsequent erfüllen zu können.

Die Daten für die „The State of 5G“-Studie sind öffentlich zugänglichen Quellen entnommen und dienen Viavi zur Trendanalyse bei der Entwicklung moderner Technologien für die Überwachung von 5G-Netzen.


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