Ausbau des Ladenetzes

200. Schnellladestation von Fastned eröffnet

12. Mai 2022, 16:00 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Elektromobilität Schnellladestation Fastned
Die erste Fastned-Schnellladestation in Deutschland ging im Jahr 2018 in Limburg in Betrieb (im Bild), nun wurde die hierzulande 34. Station eröffnet – und damit europaweit die 200er-Marke geknackt.
© Fastned

Nördlich von Nürnberg wurde in Neudrossenfeld die 200. Ladestation von Fastned eröffnet. Und auch für das restliche Jahr hat sich das Unternehmen noch einiges vorgenommen.

Die neue Ladestation liegt direkt an der A70, Ausfahrt Kulmbach/Neudrossenfeld; sie ist die jüngste Ergänzung des europäischen Netzwerks von Fastned. Die Station ist mit vier Schnellladesäulen ausgestattet, die eine Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt liefern können.

„In den letzten zehn Jahren haben wir viel in den Aufbau eines europäischen Schnellladenetzes investiert. Ich bin stolz darauf, dass wir jetzt 200 Stationen in Betrieb haben und immer schneller weitere hinzukommen“, so Michiel Langezaal, CEO von Fastned. „Da wir über die Technologie, die Fähigkeiten und das Wissen verfügen, sind wir prädestiniert dafür, den wachsenden Bedarf an Schnellladestationen umfänglich abdecken. Wir sind davon überzeugt, dass eine schnelle und niedrigschwellig verfügbare Ladeinfrastruktur der Schlüssel zur Beschleunigung der Mobilitätswende ist.“

Von den 200 Stationen europaweit liegen 34 Stationen in Deutschland. Weitere stehen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien.

Pläne für das laufende Jahr

Fastned hat angekündigt, im laufenden Jahr mindestens 65 Ladestationen mit jeweils mehreren Ladesäulen zu eröffnen. Das wären fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr, in dem 44 Stationen in Betrieb gingen. Laut eignen Angaben rechnet Fastned damit, die Gesamtzahl bis Jahresende auf voraussichtlich 253 zu steigern.

Im Jahr 2021 habe demnach das Unternehmen die Marke von einer Million Ladevorgängen pro Jahr überschritten und so 105 Millionen elektrisch zurückgelegte Kilometer ermöglicht. Dies habe dazu beigetragen, 16.410 Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.


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