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1.024 Sensoren statt Fieberthermometer

04. November 2020, 09:30 Uhr   |  Sabine Narloch | Kommentar(e)

1.024 Sensoren statt Fieberthermometer
© Kentix

Fieber gehört zu den häufigen Symptomen bei Covid-19-Patienten. Messungen der Körpertemperatur können daher ein Weg sein für mehr Sicherheit im Miteinander. Kentix wartet nun mit einem Plug-and-Play-Set des "SmartXcan" auf, womit sich per 1.024 Sensoren und kontaktlos Fieber messen lässt.

Kentix, Anbieter von IoT-Lösungen zum Schutz geschäftskritischer Infrastrukturen, verbessert den Einsatz des Fieberscanners “SmartXcan” und bietet nun ein Set an, das alle nötigen Komponenten für den Einsatz zum Fieber-Screening beinhaltet. Auf diese Weise solle das Gerät laut Unternehmensangaben mit wenigen Handgriffen einsatzbereit sein. Das Set enthält demnach den SmartXcan, eine Holzstele sowie ein PoE-Netzteil samt Kabel zur Spannungsversorgung.

Die Fiebermessung erfolgt beim “SmartXcan” anders als bei Infrarot-Handtermometern. So erfassen die Infrarot-Geräte die Temperatur an nur einem Punkt auf der Stirn. Dies sowie beispielsweise unterschiedliche Messabstände oder Emissionen der Haut könne jedoch zu ungenauen Messergebnissen führen. Der “SmartXcan” misst die Körpertemperatur hingegen durch 1.024 Sensoren über die Gesichtsarterie an der Augeninnenseite. Laut Unternehmensangaben garantiere die Blutversorgung lediglich an dieser Stelle eine stabile Temperatur. Diese erkenne der Fieberscanner in weniger als einer Sekunde. Das Ergebnis wird visuell und akustisch ausgegeben. Das Kentix StarterSet-SmartXcan ist für 895 Euro exklusive Mehrwertsteuer erhältlich und wird im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein gefertigt.

“Fieber-Screening zur Corona-Prävention ist für die Offenhaltung von Schulen, Büros und oder anderen Institutionen essenziell. Kentix empfiehlt daher, das Fieber-Screening zur freiwilligen Selbstkontrolle überall dort anzubieten, wo sich Beschäftigte aufhalten, zum Beispiel an Toiletten, in Pausenräumen oder in Bürofluren. So bekommen Mitarbeitende die Gelegenheit, ihre Körpertemperatur mehrmals am Tag zu überprüfen und Viren-Hotspots werden effektiv erkannt”, so Thomas Fritz, Gründer und CEO von Kentix.

KI-Unterstützung angedacht
Zudem kündigt Kentix eine KI-gestützte Erweiterung an; damit solle der “SmartXcan” zunehmend Rückschlüsse auf bestimmte Viruserkrankungen liefern können. Mit Hilfe von Deep Learning soll der Thermalsensor in der Lage sein, Anomalien im Wärmebild von Gesichtern besser zu erkennen. So kann der Fieberscanner auf eine mögliche Viruserkrankung wie Covid-19 oder Influenza hinweisen, um somit das Messergebnis weiter zu verbessern. Sobald das Software-Update zur Verfügung steht, kann es auf der Website von Kentix downgeloaded werden.

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