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Monetarisierungsansätze für das IoT

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Konzepte und Ideen, um digitale Angebote voranzutreiben, gibt es viele. Entsprechend zahlreich sind die Unternehmen, die das IoT für ihre Lösungen nutzen. Doch für langfristigen Erfolg braucht es auch konkrete Monetarisierungsansätze. Tresmo zeigt neun mögliche Wege auf.

Deutschland ist das Country of Things. Mittels IoT vernetzen immer mehr Unternehmen ihre Produkte, um neue digitale Angebote und Services am Markt zu etablieren oder die Attraktivität des eigenen Produktportfolios zu erhöhen. Auch und besonders in mittelständischen Betrieben hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass dieser Ansatz ein kritischer Erfolgsfaktor für ihre Zukunftsfähigkeit ist. Konzepte und Ideen, um digitale Angebote voranzutreiben, gibt es viele. Entsprechend zahlreich sind die Unternehmen, die das IoT für ihre Lösungen nutzen. Doch für langfristigen Erfolg braucht es auch konkrete Monetarisierungsansätze.

Direkte Monetarisierungsansätze im Überblick

Grafik Monetarisierungswege IoT
Neun ausgewählte Wege, wie sich mich dem Internet der Dinge Geld verdienen lässt
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Grundsätzlich kann man in direkte und indirekte Monetarisierungsansätze unterscheiden. Direkte Ansätze generieren Einzahlungen durch die IoT-Lösung. Indirekte Ansätze ermöglichen eine Umsatzsteigerung anderer Produkte. Zu den direkten Ansätzen zählen:

Verkauf des IoT-Geräts
Der naheliegendste Weg, mit dem Internet of Things Umsätze zu generieren, ist wohl der Verkauf der vernetzten Produkte selbst. Smart Home Gadgets, wie digitale Küchengeräte, Sprachassistenten oder Sport- und Fitnesstracker zählen zu den bekanntesten Beispielen. Zusätzlich können Hersteller gegebenenfalls auch Nutzungslizenzen anbieten, um zugehörige Apps oder Plattformen nutzen zu können.

Erhebung einer Einrichtungsgebühr
Smarte und vernetzte Produkte müssen vor der Nutzung beim Kunden häufig installiert und eingerichtet werden. Besonders für weniger technisch bewanderte Nutzer:innen kann es sinnvoll sein, die initiale Einrichtung als Service gegen eine Gebühr anzubieten – beispielsweise die Freischaltung eines Produkts auf einer IoT-Plattform. Das bekannteste Beispiel für einen solchen Service ist vermutlich die Einrichtung des Internetzugangs durch den jeweiligen Provider.

Freemium- und Premium-Dienste
Beim Freemium-Modell kommen zu einem kostenlosen Grundprodukt gebührenpflichtige Erweiterungen hinzu. Kunden haben so den Vorteil, dass sie sich zunächst in Ruhe vom Nutzen des Produkts überzeugen können, bevor sie Geld ausgeben. Unternehmen können mit diesem Ansatz eine breite Menge potenziell zahlender Kund:innen ansprechen. Häufig trifft man das Freemium-Modell für die passende Software zu einem IoT-Gerät an. So kann beispielsweise eine App für das Condition Monitoring kostenlos verfügbar sein und mit kostenpflichtigen Features, die etwa die Daten aus dem Monitoring analysieren können, erweitert werden.

Transaktionsgebühren
Transaktionsgebühren sind häufig bei Finanz-Applikationen anzutreffen. In diesem Fall sind nicht (oder nicht ausschließlich) die Anschaffung oder die generelle Nutzung eines IoT-Produkts kostenpflichtig, sondern einzelne Transaktionen oder das durch die Nutzung entstandene Datenaufkommen. Der Vorteil für Unternehmen liegt darin, dass die Transaktionsgebühren direkt proportional zu den Betriebs- und Hostingkosten der benötigten Software-Infrastruktur sind.


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  2. Lizenzierung und Abo, Nutzungsmodelle

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