M2M-Kommunikation

Energie nach Maß

18. November 2011, 12:53 Uhr | Christian Wied, Consol-Software und Markus Kien | Kommentar(e)
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Die Zukunft der M2M-Kommunikation liegt in den Händen der ITK-Fachleute. Marktwachstum braucht performante ITK-Systeme, eine stabile ITK-Architektur und -Infrastruktur. Ein Musterbeispiel dafür ist der Bereich Smart-Metering.

M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine oder Maschine-zu-Maschine) hat sich still und heimlich im Windschatten von Cloud-Computing und Virtualisierung zu einem der stärksten Technologie-Trends entwi-ckelt. Jüngste Prognosen sprechen von einer Verdoppelung des M2M-Marktes bis 2013 in Deutschland. Die starke Technologisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und damit die Verbreitung neuer Technologien und Übertragungstechniken eröffnen hier zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für einen automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten (Sensoren) aller Art wie beispielsweise Bank- oder Ticketautomaten, Fahrzeugen oder Medizingeräten mit einer zentralen Leitstelle.

Im Consumer-Bereich bringt M2M Zeit-ersparnis und Mobilität, wenn es beispielsweise um das Bezahlen via Mobiltelefon geht. In den Wirtschaftszweigen, in denen M2M eingesetzt und weiter ausgebaut wird, werden von der weiteren Automatisierung große Produktivitätssteigerungen erwartet.

Das Potenzial für Industrie aber auch für die Gesellschaft bezüglich Rationalisierung und Kosteneinsparung wird von vielen Analysten als riesig bezeichnet – die Marktforscher von Harbor Research sehen gar in dem von ihnen als Smart-Business bezeichneten Trend das größte Wachstumspotenzial für Unternehmen seit Jahren (Harbor Research, „Machine-To-Machine (M2M) & Smart Systems Forecast 2010-2014“, San Francisco/Boston/Zurich. May 2010).

Für die Informations- und Datenübertragung steht ein – zumindest in Ballungsräumen – flächendeckendes Breitband- und Funknetz zur Verfügung und bildet die Infrastruktur für die Kommunikation zwischen den Maschinen als „intelligenten Geräten“. Neben dem Mobilfunk mit den Übertragungstechnologien wie GSM, GPRS, UMTS oder HSPA bieten sich die kabelgebundenen Netzwerke Festnetz, ISDN, DSL und Ethernet an. Hinzu kommen noch Bluetooth, RFID, W-LAN auf der Kurz- oder Satellitenfunk auf der Langwellenebene.

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