M2M-Dienste

Die Telekom und das Internet der Dinge

14. Februar 2012, 9:56 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)
Mathias Elsner,  Vice-President Data-Solution & M2M, Telekom Deutschland
Mathias Elsner, Vice-President Data-Solution & M2M, Telekom Deutschland.
© Telekom Deutschland

Die Deutsche Telekom positioniert sich im Wachstumsmarkt Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). funkschau hinterfragt Strategie und Ziele des Unternehmens.

funkschau: Herr Elsner, M2M hat viele Facetten. Wie hat die Telekom das Arbeitsfeld M2M für sich definiert?
Mathias Elsner:
M2M ist eine Querschnittstechnologie für alle Branchen. Wir haben es also zum einen mit dem technologischen Grundgerüst zu tun und zum anderen mit zahlreichen, darauf basierenden individuellen Anwendungen. Als Netzbetreiber stellen wir die technische Kommunikationsinfrastruktur inklusive der passenden Tarife und Services bereit. Hier kommt es bei M2M stark auf Verfügbarkeit und Qualität an. Gleichzeitig unterstützen wir auch die individuellen Lösungen, die unsere Kunden brauchen. Dazu arbeiten wir mit zahlreichen System-, Lösungs- und Vertriebspartnern zusammen. Und schließlich ist es wichtig, dass wir unsere Kunden über unsere eigenen Netze und mit Roaming-Partnern grenzübergreifend bedienen können. Entsprechend haben wir uns auch aufgestellt: Die Telekom verfügt über ein internationales Competence-Center M2M und kann dadurch den länderübergreifenden Roll-out von Kundenapplikationen mit passenden Leistungen und Partnerkontakten ermöglichen.

funkschau: Welche Komponenten kann die Telekom zu einer M2M-Lösung beisteuern?
Elsner: Wir bieten die Konnektivität über spezielle kundenindividuell anpassbare M2M-Mobilfunktarife und sichere Zugangstechnologien sowie mit dem M2M-Service-Portal eine leistungsfähige Management-Plattform. Außerdem stellen wir neben den etablierten SIM-Karten auch industrietaugliche M2M-SIM-Chips zur Verfügung. Sie sind kleiner und viel robuster als herkömmliche Karten, haben eine längere Lebensdauer, lassen sich automatisiert einbauen und mit dem Kommunikationsmodul fest verlöten.

Gerade bei M2M-Lösungen ist die Verfügbarkeit für unsere Kunden ein kritischer Faktor. Darum haben wir ein Qualitätsmanagement für diesen Teil der Lösung entwickelt, das derzeit zertifiziert wird. Dazu gehören unter anderem Services rund um das Qualitätsmonitoring und die Entstörung sowie sehr frühzeitige Informationen über Änderungen am Produkt. Unsere Kunden können zudem jetzt auch verschiedene M2M-Service-Level-Agreements buchen: Je nach Bedarf monitoren wir dabei das Netz oder zusätzlich die Performance der M2M-Lösung beim Kunden – und das auf Wunsch auch international.

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