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Mobile Enterprise

Nutzen aus Enterprise Mobility ziehen

31. März 2016, 13:57 Uhr   |  Autor: Christian Kahl / Redaktion: Claudia Rayling | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Stichwort Device-Fragmentierung

Das Mobilgerät wird immer mehr zum vollwertigen Enterprise Client, der potenziell sogar den PC ablösen kann. Dabei stellt die Vielzahl der Endgeräte mit einer Unmenge an Betriebssystemen und -Versionen, unterschiedlichen Bildschirmauflösungen und Bedienkonzepten eine echte Herausforderung an die App-Entwicklung dar. Noch vor kurzer Zeit mussten solche Anwendungen mehrfach für die einzelnen Systeme konzipiert und entwickelt werden - ein immenser Kosten- und Zeitaufwand. Gern wurden solche Entwicklungen an externe Dienstleister (Agenturen) vergeben, mit allen Begleiterscheinungen wie mangelnder Kontrolle und umständlichen Release-Prozessen.

Auch die im Vergleich zu klassischen PC-Anwendungen deutlich kürzeren Update-Zyklen stellen ein Problem dar: Welche Version der App wird gerade zugeliefert, welche ist ausgerollt und welche befindet sich im Test? Kommen dann noch mehrere Zielplattformen und Sprachen hinzu, muss eine moderne Mobile Application Management (MAM)-Lösung her, die den kompletten App-Lifecycle abdeckt.Mittlerweile gibt es hervorragende Cross Plattform-Technologien, um wenigstens die Entwicklungsaufwände zu minimieren: HTML5 und Javascript erlauben im Zusammenspiel mit betriebssys-temspezifischen Erweiterungen das Erstellen mächtiger Hybrid-Apps, die funktional und von der Bedienung her von nativen Apps nicht mehr zu unterscheiden sind. Moderne MADPs (Mobile App Development Platforms) sind hier der Schlüssel. Besser noch, wenn die MADP mit der MAM-Lösung integriert ist, um dabei keine doppelten Verwaltungsaufwände zu generieren und auch externe Entwickler problemlos einbinden zu können.

Dann wäre da noch der Betrieb: Wie soll die zugehörige IT-Infrastruktur aussehen? Mit anderen Worten: Wie sieht das Backend zu den vielen Mobilgeräten aus, das die Kommunikation mit der Unternehmens-IT sicherstellt, ohne dabei die Datenintegrität, -sicherheit und -verfügbarkeit einzuschränken und gleichzeitig die angeschlossenen Geräte zu managen? Und wie können Unternehmens-Apps genauso wie die Geräte selbst über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg gemanagt werden?

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1. Nutzen aus Enterprise Mobility ziehen
2. Stichwort Device-Fragmentierung
3. Die Anforderungen

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