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Telefonie aus der Cloud

All-IP - Sprungbrett in die Cloud

16. Juni 2015, 09:47 Uhr   |  Claudia Rayling, Redakteurin funkschau/channelXpert | Kommentar(e)

All-IP - Sprungbrett in die Cloud
© anibal - fotolia

75 Prozent mehr Nebenstellen im Vergleich zum Vorjahr, Präsenz in mittlerweile zwölf Ländern – Tendenz steigend – und 50 Prozent mehr Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr sprechen eine deutliche Sprache und bestätigen den eingeschlagenen Kurs der Nfon AG. Keine Frage – die Telefonie aus der Cloud hat an Beliebtheit gewonnen. Einer der Treiber dürfte der notwendige Umstieg auf leistungsstarke IP-Infrastrukturen sein. Doch von dem Trend profitieren längst noch nicht alle.

Um den erzwungenen Wechsel auf All-IP ranken immer noch diverse Mythen, gerade in Bezug auf Sicherheit und Verfügbarkeit – leider. Denn Thomas Muschalla, Vice-President Sales Germany bei Nfon, ist davon überzeugt, dass diejenigen, die Innovationen zulassen, in der Lage sind, zu einem tollen Gesamtkonzept zu kommen. Die Vorteile einer IP-Infrastruktur liegen auf der Hand: „Mit IP ist weitaus mehr möglich – Hochverfügbarkeit etwa, das konnte man von ISDN nicht behaupten. Und was die Sicherheitsbedenken betrifft: ISDN ist unheimlich einfach abzuhören, gleichermaßen ist es unheimlich einfach, Voice-over-IP sicher zu gestalten“, so Muschalla. Dennoch sollte man den Sicherheitsaspekt keinesfalls außen vor lassen und die Bedenken der Kunden ernst nehmen. Nfon verschlüsselt derweil die Gespräche auch im LAN des Kunden, so dass er vor Angriffen von innen gefeit ist. Allerdings ist Verschlüsselung eher das kleinere Problem, wenn es um den Umstieg in die All-IP-Welt geht, meint Muschalla. Ist es doch viel bedenklicher, dass die Kunden oft selbst nicht wissen, was sie im Einsatz haben und was dementsprechend migriert werden muss. „Bestandsaufnahme und -analyse seitens des Resellers sind essen-ziell. Eventuell benötigt der Kunde künftig nicht mehr all das, was er heute hat. Die Anforderungen sind individuell. Wichtig ist es daher, dass der Reseller stets verfügbar ist für seine Kunden. Die Migration darf nicht im Dunkeln stattfinden“, mahnt Muschalla.

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2. Keine Investition in die Steinzeit

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