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Test: Performancefressern auf der Spur

Fortsetzung des Artikels von Teil 5.

Fazit

Ich bin begeistert von „GeNiEnd2End“. Einen wichtigen Baustein des Produkts, Chariot – oder IxChariot, wie es heute heißt – setzte ich erstmals vor rund 14 Jahren ein, um Performancetests durchzuführen und Last im Netzwerk zu generieren. Und vom Nutzen allein dieses Produkts war ich damals schon überzeugt.

Netcor hat nun mit „GeNiEnd2End“ eine hervorragende Applikation darum herum gebaut, welche die Anwendung vereinfacht und Chariot beziehungsweise Chariot-Scripts zu Dingen befähigt, die Chariot allein nicht in der Lage ist auszuführen.

Das Setup auf einem Windows-Rechner ist für einen halbwegs erfahrenen IT-Profi einfach genug, und nach einer kurzen Einarbeitung hat er das Produkt bereits im Griff. Anders als viele andere Produkte speichert „GeNiEnd2End“ Performancedaten über sehr lange Zeiträume, beispielsweise ein Jahr lang. Administratoren erhalten damit einen genauen Einblick, wie es zu einem spezifischen Zeitpunkt um die Performance bestellt war, und können diese Daten mit aktuellen Performancedaten vergleichen. „GeNiEnd2End“ zeigt Performanceinformationen in Form anpassbarer, leicht verständlicher Grafiken, in Berichtform (HTML oder PDF) und/oder als Ix-Chariot-Ergebnisse. Die ODBC-Datenbank ist offen und ein CSV-Export der Messdaten ist jederzeit möglich.

Die Ad-hoc-Tests und „FirstAid“ sind wertvolle Troubleshooting-Instrumente. „FirstAid“ zeigt zwar keine Details einer Messung, liefert aber einen guten Überblick über die aktuelle Situation und kann einen Hinweis geben, ob ein Support-Call überhaupt notwendig ist. Die „GeNiJacks“

sind wirklich genial, einfacher kann man einen dedizierten Endpunkt für Messungen nicht installieren. Für 24/7-End-to-End-Performancemonitoring, Ad-hoc- und Self-Service-Performancetests und QoE-Monitoring fällt mir aktuell kein geeigneteres und einfacher einsetzbares Produkt als „GeNiEnd2End“ ein.