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Test: Performancefressern auf der Spur

Fortsetzung des Artikels von Teil 4.

Und auch das letzte Bit

Wer nun auch die letzte Frage, warum die Performance gerade jetzt so schlecht ist, beantwortet haben möchte, der kann schließlich zu „GeNiEnd2End MultiTrace“ greifen. Mit Hilfe dieser Komponente und verteilter Multitrace-Agenten erfolgt eine Aufzeichnung der übertragenen Daten, die anschließend zur Analyse und Korrelation an Netzwerkanalysewerkzeuge wie Wire-shark oder Netscout-Multisegment-Analysis weitergegeben werden. Warum nicht direkt ein Werkzeug wie Wireshark einsetzen? Weil „GeNiEnd2End MultiTrace“ dem IT-Mitarbeiter ermöglicht, die Fehler direkt beim Anwender zu suchen, indem die Performanceanalyse aus Sicht des Anwenders gestartet wird. Die Trace-Agenten zeichnen Daten auf, die zwischen den Endbenutzern und beispielsweise den Applikationsservern hin und her fließen. Mit koordinierten Multi-Tier-Paketmitschnitten, die der Geniserver zentral kontrolliert, kann der IT-Mitarbeiter die Daten, die durch das IP-Netzwerk laufen, schnell isolieren und die Probleme lösen. „GeNiEnd2End MultiTrace“ in Verbindung mit einem Multisegment-Analysetool vereinfacht die Performanceanalyse von Multi-Tier-Anwendungen, weil für jeden Netzwerkabschnitt detaillierte Datenpakete vorliegen.

Einige Dinge sind hier zu beachten: „GeNiEnd2End MultiTrace“ ermöglicht eine detaillierte Analyse, ist aber zeitintensiver, als die anderen angesprochenen Tests. Die Komponente liefert die notwendige Transparenz in Multisegment/Multi-Tier-Infrastrukturen, aber die Auswertung der gesammelten Informationen setzt unbedingt Fachwissen in der Datenpaketanalyse voraus. Die Pakete lassen sich zwar prima filtern, aber der jeweilige Mitarbeiter muss natürlich trotzdem wissen, was er gerade betrachtet.