Sie sind hier: HomeDatacenter

Test: Switches: Den Durchsatz verdoppeln

Enterasys-Updates – Enterasys hat ihre "OneFabric Data Center Architecture" mit neuen Switches und einem wichtigen Software-Update erweitert. Dazu gehören vier neue Top-of-the-Rack-10-GBit/s-Switches der 7100-Serie, 14 neue Switch-Module für die Datacenter/Core-Switches der S-Serie sowie Updates des "OneFabric-Control-Centers".

Enterasys S-Serie-Switches and -Module Bildquelle: © Enterasys

Enterasys S-Serie-Switches and -Module

Im Juni stellte die Siemens-Enterprise-Communications-Tochter Enterasys wichtige Software-Updates und gleich mehrere neue Switches sowie I/O- und I/O-Fabric- Module vor. funkschau hat sich besonders die neueste Entwicklung der für High-Performance ausgelegten S-Serie angesehen.

Onefabric-Datacenter ist Enterasys' Netzwerkarchitektur für den automatisierten Betrieb des Datacenters. Sie erlaubt eine automatische und abgestimmte („orchestrierte“) Datacenter-Fabric, wenn physische, virtuelle Server oder Storage-Systeme durch Systemadministratoren hinzuzufügen, zu entfernen oder zu verschieben sind.

Das Management und die Konfigurtation physischer und virtueller Switches innerhalb der Fabric erfolgt bei Enterasys über das Onefabric-Control-Center. Und dem hat der Hersteller nun im Rahmen ihrer Software-Defined-Networks-Architektur über die offenen Programmierschnittstellen der Onefabric-Connect-API Unterstützung für „Vmware vSphere 5.1“, „Citrix Xencenter 6.1“ und „Microsoft Hyper-V 2012“ sowie „Sys-tem-Center-Virtual-Machine-Manager 2012“ hinzugefügt. Das erlaubt den Administratoren auf der Virtualisierungs- und Systemebene einen Einblick in die physische Switch-Fabric sowie in die Server- und Virtualisierungsinfrastruktur. So lässt sich etwa während der Einrichtung einer neuen VM auch gleich das passende Switching automatisch provisionieren. Die Integration
dieser und anderer Applikationen in die Onefabric-Architektur erfolgt wie gesagt über die Onefabric-Connect-Programmierschnittstelle des Systems, die auch anderen externen Anbietern erlaubt, eigene Services zu integrieren.