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Write once read many

WORM-Archivierung leicht gemacht

11. Februar 2020, 09:08 Uhr   |  Autorin: Christiane Lang / Redaktion: Sabine Narloch | Kommentar(e)

WORM-Archivierung leicht gemacht
© vladimircaribb/123RF

Unternehmen jeglicher Art durchlaufen stetig Modernisierungen und Anpassungen an neue Technologien und Trends, die meist von der IT getrieben sind. Gerade deswegen sollten wichtige Prozesse wie die revisionssichere WORM-Archivierung von Daten automatisiert, sicher und ohne viel Aufwand ablaufen.

Die revisionssichere Archivierung von Daten ist ein wichtiges Thema, nicht erst seit den jüngsten Vorschriften zur sicheren Aufbewahrung von Daten. Daher sind manuelle Archive in nahezu allen Firmen abgeschafft und IT-Lösungen, beispielsweise mit Tape oder optischen Speichermedien wie CD oder DVD, haben diese Aufgabe eine Zeit lang übernommen. Heutzutage sind meist Festplatten die Technologie der Wahl. Doch die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit in der IT in Verbindung mit den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen von bis zu 30 Jahren stellen die IT-Verantwortlichen vor Herausforderungen: Hardware-Plattformen haben einen relativ kurzen Lebenszyklus und werden schon nach einigen Jahren durch neue Technologien ersetzt. Die Aufbewahrungspflichten sind also meist deutlich länger als der Technologie-Lifecycle von Speichermedien. Dieses Missverhältnis kann gerade im Bereich der Archive zu höheren Kosten und Administrationszeiten führen, insbesondere wenn vorhandene Archive auf neue,  modernere Plattformen migriert werden müssen. Eine Hardware-unabhängige WORM-Archivsoftware kann hier entlasten. Mit geeigneten Lösungen werden die Daten revisionssicher im WORM (Write Once Read Many)-Format auf nahezu jegliche Art von Speichermedium geschrieben und Administratoren können ihre Hardware-Plattformen unabhängig und ohne weitere Kosten ändern und modernisieren.

WORM-Archivierung
© Grau Data

WORM gestern, heute und morgen aktuell
Was genau ist WORM? Es bezeichnet eine spezifische Art, Daten zu speichern. Nach der Speicherung können die Daten zwar gelesen, jedoch nicht mehr verändert oder überschrieben werden. Nachdem WORM in früheren Tagen hauptsächlich auf CD, DVD oder speziellen Tapes Anwendung fand, hat sich im Laufe der Zeit das aktuelle Software-WORM entwickelt, das eine weitgehende Unabhängigkeit von Hardware und Speichermedien garantiert. Das Software-WORM auf einer lokalen Festplatte oder auch im unternehmensweiten Speichernetzwerk funktioniert so: In einer dedizierten Softwareschicht, in die nicht eingegriffen werden kann, wird das Schreiben und Lesen von Daten auf der Festplatte oder im Speichernetzwerk organisiert und überwacht. Zugelassen sind lediglich Schreibvorgänge für neue Dateien und das Lesen existierender Daten. Alle anderen Operationen, wie ein Verändern oder erneutes Schreiben in existierende Dateien, werden unterbunden. Idealerweise erfolgt dies auf einer separaten und versteckten Festplattenpartition, was den manuellen Zugriff, etwa mit einem Disk-Management-Tool, unwirksam macht. Eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten bietet erweiterte Sicherheit. Damit sind die Daten nicht nur gegen Veränderung oder das Überschreiben geschützt, sondern auch gegen den unautorisierten Zugriff. Denn nur ein System, auf dem das Software-WORM installiert und der Verschlüsselungs-Code aktiviert ist, kann die Daten lesen.

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2. Revisionssicherheit für jedes Unternehmen

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