Die Lücke im digitalen System

Wie der Faktor Mensch die physische Sicherheit verändert

6. Oktober 2021, 15:00 Uhr | Autoren: Rhonda Ascierto & Todd Traver / Redaktion Lukas Steiglechner | Kommentar(e)
Mann verzweifelt im Rechenzentrum
© Titipong / 123rf

Rechenzentrumsbetreiber müssen physisches Eindringen verhindern und innere Aktivitäten regulieren. Aspekte wie Cloud-Computing oder Fernüberwachung fordern die Sicherheitskonzepte immer mehr heraus. Die Angriffsfläche wird größer. Durch neue digitale Schwachstellen und menschliche Risikofaktoren.

Die Rechenzentrumsbranche bemüht sich, physische Einrichtungen zu sichern. Die Maßnahmen reichen von der Infrastruktur bis zur Zugangskontrolle. Dennoch werden Sabotageakte immer wahrscheinlicher. Denn die Angriffsfläche, die Rechenzentren bieten, hat sich vergrößert. Zudem entwickeln Eindringlinge ihre Methoden konstant weiter.

Cloud-Computing, Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, und Remote-Management-Technologien bedrohen Rechenzentren und deren Facility-Management-Teams auf neue Weise. Auch die Corona-Pandemie hat Angriffsflächen weltweit wachsen lassen, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort oft durch Remote-Operationen ersetzt wurden. Compliant zu sein, bedeutet nicht, tatsächlich sicher zu sein. Rechenzentrumsbetreiber stehen deshalb vor der Aufgabe, neue Schwachstellen zu identifizieren, sich gegen sie abzusichern und ihre Sicherheitsprozesse und -protokolle kontinuierlich zu testen. Es gilt, ein realistisches Bedrohungsmodell zu entwerfen und Risiken systematisch zu erfassen.

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  1. Wie der Faktor Mensch die physische Sicherheit verändert
  2. Den Faktor Mensch absichern
  3. Fernzugriff gefährdet digitale Systeme
  4. Biometrie und Altgeräte sind angreifbar

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