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Observability

Überblick behalten in hybriden Architekturen

05. Mai 2021, 16:02 Uhr   |  Autor: Fabian Gampfer / Redaktion: Sabine Narloch | Kommentar(e)

Überblick behalten in hybriden Architekturen
© Fotolia.com / ra2 studio

Die Pandemie war in vielen Unternehmen ein Treiber für die Digitalisierung. Dabei entstanden nicht selten hybride IT-Architekturen. Dr. Fabian Gampfer, Sales Engineering Manager bei AppDynamics, erläutert die Möglichkeiten, mit der zunehmenden Komplexität umzugehen.

Unternehmen mussten angesichts der Covid-19-Pandemie und den einhergehenden Beschränkungen schnell auf rein digitale Arbeitsmodelle und Remote Work umdisponieren, und so stieg die Anzahl jener, die in die Cloud migrierten oder ihre Cloud-Strategie erweiterten. Viele der Unternehmen konzentrierten sich aufgrund der Krisensituation darauf, in Hybrid-Cloud-Umgebungen zu investieren.

Doch nicht nur Büroarbeiter, sondern zum Beispiel auch Einzelhändler, die Alternativen finden mussten, um ihre Produkte online zu verkaufen und die Kundenzufriedenheit aufrecht zu erhalten, waren von diesen Entwicklungen betroffen. In verschiedenen Branchen tätige IT-Experten mussten sich der neuen Situation anpassen: Aus dem Agents of Transformation Report 2020 von AppDynamics geht hervor, dass 95 Prozent der IT-Experten eine Verschiebung der Tech-Prioritäten innerhalb ihrer Organisation beobachten konnten. Darüber hinaus standen sie aufgrund der Pandemie stärker unter Druck, der Situation entsprechende, neue Technologien zu implementieren (81 Prozent).

Tücken der Anwendungsperformance in Hybrid-Cloud-Umgebungen

So evident die Vorteile einer Cloud-Migration sind: Neben der aktuell vorherrschenden Krisensituation ergeben sich während des und nach dem Umstieg auf Cloud-Computing Herausforderungen, denen sich Unternehmen gegenüber sehen. So lässt die Verlagerung in die Cloud eine komplexe, verteilte Anwendungsarchitektur und -konfiguration entstehen – vor allem in Hybrid-Cloud-Umgebungen, da einige Komponenten On-Premises, andere wiederum auf Cloud-Servern liegen. Aufgrund dieser Komplexität steigt der Druck für IT- und Operations-Teams, sowohl die Anwendungsperformance im Blick zu behalten als auch effektiv zu verwalten. Mangelt es an dieser Stelle, kann dies dazu führen, dass die Anwender- bzw. Kundenzufriedenheit sinkt.

Es braucht daher eine Möglichkeit, die gesamte IT-Landschaft – einschließlich der Multi- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen – zu überwachen, zu konfigurieren und zu optimieren – und zwar über einen zentralisierten Punkt im System.

 

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