Aufgaben von Netzwerk-Monitoring werden umfangreicher und vielfältiger

Paessler-Studie zeigt: 70 Prozent setzen auf Monitoring virtueller Umgebungen

5. Juli 2011, 16:19 Uhr | Ralf Ladner | Kommentar(e)
Netzwerk-Monitoring-Studie
Die am häufigsten eingesetzten Sensortypen nach der Paessler-Kundenumfrage
© Paessler AG

Die Software PRTG Network Monitor zeigt Administratoren frühzeitig Unregelmäßigkeiten im Netzwerk auf und liefert detaillierte Echtzeitdaten über den aktuellen Zustand sämtlicher Geräte. Wie eine aktuelle Kundenumfrage des PRTG-Herstellers Paessler AG zeigt, gewinnt Netzwerk-Monitoring und insbesondere die Überwachung von virtualisierten Umgebungen zunehmend an Bedeutung. Mehr als die Hälfte der 724 Befragten setzt regelmäßig Vmware-Sensoren zur Überwachung ihrer virtuellen Server ein – Tendenz steigend. Nur SNMP- und WMI-Sensoren werden noch häufiger genutzt.

Einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von PRTG ist und bleibt laut den Usern die enorme Zeitersparnis beim Netzwerkmanagement. Rund 90 Prozent der Befragten gaben an, durch den Einsatz von PRTG im Bereich Netzwerkmanagement deutlich Zeitressourcen einzusparen, bei 43 Prozent waren es sogar mehr als drei Stunden pro Woche. Der Trend des vergangenen Jahres, die Software als zusätzliche Security-Instanz und Frühwarnsystem einzusetzen, hat sich auch diesmal bestätigt. Rund 80 Prozent sehen Netzwerk-Monitoring neben den üblichen Security-Tools weiterhin als verlässliche Methode an, um Angriffe von außen frühzeitig zu erkennen. Die mit 96 Prozent wichtigste Aufgabe des Systems ist nach Ansicht der Umfrageteilnehmer weiterhin das Uptime-/Downtime-Monitoring und dies gilt gerade auch für virtualisierte Systeme.

Mehr als die Hälfte nutzen regelmäßig Vmware-Sensoren

Der Virtualisierungstrend in Unternehmen setzt sich fort. Das zeigen auch die Ergebnisse der durchgeführten Netzwerk-Monitoring-Studie. Nach Meinung von rund zwei Dritteln der Befragten ist ein professionelles Netzwerk-Monitoring Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren der virtuellen Umgebung. 51 %Prozent setzen regelmäßig Vmware-Sensoren ein, über 20 Prozent greifen auf andere Sensoren für virtuelle Systeme zurück. Eine aktuellen Studie von Technavio bestätigt, dass die Anforderungen an Echtzeit-Monitoring-Lösungen zunehmen, Cloud-Based-Applications und virtualisierte Umgebungen zu überwachen. „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und liefern mit PRTG diverse native Sensoren für verschiedene Cloud- und Virtualisierungsanbieter", so Dirk Paessler, Entwicklungsvorstand der Paessler AG.

In der aktuellen Version 8.4 beinhaltet PRTG zehn spezielle Sensortypen für die Überwachung von virtuellen Systemen. Dabei benachrichtigt die Software den zuständigen Mitarbeiter bei Serverbeeinträchtigungen und sie sammelt langfristig Daten, um Trends und Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

 

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