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Netzwerkunterstützung fürs Homeoffice

Never waste a good crisis

04. März 2021, 07:00 Uhr   |  Autor: Thorsten Kurpjuhn / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

Never waste a good crisis
© ArTo - fotolia

Wie kann sichergestellt werden, dass jeder Einzelne im Homeoffice seine Aufgaben mit gleicher Qualität und Präzision wie im Büro erledigt? Mit Blick auf den Netzwerk-Support für Remote-Mitarbeiter ergeben sich für Unternehmen zahlreiche Potenziale, aus der Not eine Tugend zu machen.

Da viele Teile der Welt zurzeit mit einer ungewohnten Situation konfrontiert werden, hat sich auch die Art und Weise, wie viele Unternehmen arbeiten, gewandelt. Für einige Firmen verlief der Übergang, ihre Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten zu lassen, relativ nahtlos, da diese lediglich ihre digitale Infrastruktur, die Telearbeit bereits ermöglichte, stärken mussten. Für viele andere Unternehmen ist diese Zeit jedoch ein Schritt ins Ungewisse. Bei allen Beteuerungen, an digitalen Arbeitsweisen festhalten zu wollen, geht es nämlich jetzt nicht darum, nur über die Runden zu kommen, sondern weiter zu wachsen, was ein schwieriges Unterfangen sein wird. Für diese Organisationen stellt die Vernetzung das Hauptproblem dar. An dieser Stelle müssen Führungskräfte und IT-Teams Worten Taten folgen lassen und eine verbesserte digitale Infrastruktur für ihre Belegschaft entwickeln, die nicht an ihrem gewohnten Arbeitsplatz wirken kann.

Doch wie ist es möglich, dass jeder Einzelne, ohne ein sicheres, leistungsstarkes und schnell zugängliches – nun auch entferntes – Unternehmensnetzwerk, seine Aufgaben mit gleicher Qualität und Präzision wie im Büro erledigt? In einer solchen Situation kann die Bandbreite ein großes Hindernis darstellen, da die Heim-Set-ups der Mitarbeiter oftmals nicht den Anforderungen des Unternehmens genügen.

Fokus Sicherheit, Kontrolle und Flexibilität

Um diese Herausforderung zu meistern, müssen die Infrastrukturen von Firmen zwei Dinge gewährleisten: Zum einen müssen Kommunikation und Management für die Mitarbeiter in gleichem Maße wie im normalen Bürobetrieb möglich sein und zweitens ist es essenziell, dass die Sicherheit sensibler digitaler Daten sowie effizientes Arbeiten weiterhin gewährleistet sind. Der Fokus für Unternehmen liegt darauf, Sicherheit, Kontrolle und Flexibilität zu gewährleisten, um diese Ziele zu erreichen. Dazu muss zu Beginn ein Virtual Private Network (VPN) eingerichtet werden.

Sicherheit

Der Sicherheitsfokus darf niemals unterschätzt werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht diese jedoch nicht mehr in ausreichendem Maße auf der Agenda – obwohl Cyberkriminelle die derzeitige Situation definitiv als Chance wahrnehmen. Oftmals beginnt es in Form von Phishing-E-Mails, mit denen Menschen genötigt werden, Malware herunterzuladen, wodurch sich Cyberkriminelle Zugang zu sensiblen Daten verschaffen. Daneben lauern aber auch weitere Gefahren in Form von Würmern, Spyware und Trojanern sowie einer Vielzahl weiterer Bedrohungen. Durch sichere Netzwerkverbindungen und eine hochmoderne VPN-Firewall können diese Kompromittierungen eingedämmt werden.

Die Kombination aus VPN und Firewall gewährleistet die erforderliche Effizienz und Sicherheit, die ein Unternehmensnetzwerk benötigt, um unter den gegenwärtigen Bedingungen effizient zu arbeiten. Da die Nutzer ständig mit der Infrastruktur des Unternehmens verbunden sind, können sie wie gewohnt arbeiten, ohne die Sicherheit der Daten, die erzeugt, gesammelt oder geteilt werden, zu gefährden.

Thorsten Kurpjuhn, Zyxel
© Zyxel

Thorsten Kurpjuhn, European Market Development Manager bei Zyxel: "Das Sprichwort 'Never waste a good crisis' kann hierbei zielführend sein. Denn für viele Unternehmen könnten sich die vorgenommenen Anpassungen – ferngesteuerte Inbetriebnahme, Installation, Bereitstellung, Verwaltung und Aktualisierung von Lösungen für Mitarbeiter im Homeoffice – als langfristige Transformation statt als kurzfristige Auffanglösung erweisen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen dies frühzeitig erkennen und das Potenzial, das in VPN- und Cloud-Management-getriebenen Netzwerken liegt, maximal ausschöpfen."

Durch die VPN-Technologie wird ein verschlüsselter Tunnel erzeugt, der jeden Mitarbeiter direkt mit dem Unternehmensnetzwerk verbindet und so verhindert, dass Dritte unbefugten Zugriff auf die darin übertragenen Daten erhalten. Eine zusätzliche Firewall im Homeoffice bietet Schutz vor schwerwiegenden Cyber-Bedrohungen wie Ransomware und Angriffen durch Viren, die sich über das heimische Netzwerk Zugang verschaffen wollen.

Sollte der Datenschutz innerhalb eines Unternehmens oder durch deren Kunden verletzt werden, wären die Auswirkungen jetzt wahrscheinlich stärker spürbar als je zuvor. Dies würde eine weitere Verunsicherung innerhalb dieser ohnehin schon beunruhigenden Zeit für Mitarbeiter darstellen. Denn die Tatsache, sich an eine ganz neue Arbeitsweise zu gewöhnen, verlangt ihnen bereits genug Energie ab.

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2. Cloudbasierte Remote-Management-Lösungen optimieren

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