Connectivity

Netzwerke für die digitale Zukunft

17. September 2018, 16:19 Uhr | Autor: Christof Emmerichs / Redaktion: Axel Pomper | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Auf die performante Vernetzung kommt es an

In der Regel bindet die digitale Transformation verschiedene Standorte eines Unternehmens und auch Standorte andere Partner und Einheiten in einer Wertschöpfungskette mit ein. Logistik und Beschaffung von Material in der Supply Chain sind typische Beispiele dafür. Ein Unternehmen, beispielsweise ein Verlag, kann die Daten im eigenen Haus oder im eigenen Rechenzentrum speichern und parallel in einer Cloud zum Abruf von ebooks und Texten für Kunden vorhalten. Der Kunde, entscheidet immer selbst, wie er die Verbindungen zwischen seinem Unternehmensstandort, bis hin zur Cloud-Plattform und dem Speicherort seiner Daten und Anwendungen in der Cloud gestalten will. Ethernet-Netzdienste eignen sich für solche skalierbaren und dynamischen Netzanbindungen. Das Management in Bezug auf Netzverfügbarkeit und die Sicherheit von Daten sowie der Umgang mit Multiplen-Cloud-Plattformen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Daten müssen zudem immer schnell und sicher zu dem Speicherort kommen.

Layer-1, die Wellenlänge, garantiert maximale Bandbreite und ist bei sehr hohen Datenvolumina geeignet. Die leistungsfähigen Layer-2 Netzprodukte bedienen Bandbreitenbedarfe von 10-100 Gigabit/s und die Anforderung an flexible Netztopologie und Bandbreite. GasLINE hat beispielsweise Kunden, die über die hochbitratigen Layer-2 Netzverbindungen die Anbindung an den Internetaustauschknoten DE-CIX in Frankfurt/M. oder den IX in deren Region realisieren. Dazu gehören auch Stadtwerke und Kommunen, wenn es um die Internetversorgung geht.

Eine wichtige Bedeutung hat die Glasfaserinfrastruktur auch als Content-Delivery-Network (CDN). Hochperformante Netze sind erforderlich, um Video-on-Demand-Traffic in real-time Geschwindigkeit zu transportieren. Cisco prognostiziert in dem “Cisco Visual Networking Index“, dass in 2021 fast zwei Drittel (71 Prozent ) des gesamten Internetdatenverkehrs CDN-Traffic sein wird. CDNs sind in der Regel am “Edge“ loklaisiert. CDNs fungieren als dezentrale und verteilte Netzstrukturen, um multimedialen Content für Medien-Streaming möglichst nah zum Nutzer, bzw. zu dem Speicherort zu transportieren. Auch bei Live-Übertragungen von Veranstaltungen kommen sie zum temporären Einsatz für höchste Netzqualität.

State-of-the-art Rechenzentrums- und Storage Connectivity: Alien Wave

“Alien Wavelength“ ist ein modernes Wellenlängen-Produkt und eignet sich für Streaming, IP-Dienste und CDNs, auch wenn es um existenzkritische Daten geht. Diese Netzverbindung lässt keinen Zugriff auf sensible Kundendaten von außen zu. Schutzbedürftige Informationen werden nicht auf einer Shared-Infrastructure mit Datenströmen Dritter zusammen transportiert. Die übertragenen Daten genießen immer die komplette Hoheit der Kunden im Zugriff. “Alien Wave“ bietet eine kosteneffiziente Wellenlängen-Lösung mit bis zu 200 Gbit/s Bandbreite, bei hoher spektraler Effizienz. Das Produkt basiert auf einer transparenten Datenübertragung zwischen den IP- und MPLS-Routern oder anderer Hardware, die im Einsatz ist. Carrier, ISPs und andere Nutzer können ihr eigenes Equipment über mehre Standorte hinweg auf Basis der DWDM-Plattform des Providers selbst betreiben.

Ein großer Vorteil liegt darin begründet, dass dieses Netzprodukt Hersteller-unabhängig funktioniert. Es ist ein wirtschaftliches Wellenlängen-Produkt, denn existente Hardware kann weiter im Einsatz bleiben. Auf der Transportebene im Netz ist diese Lösung protokoll-neutral, das heißt individuell genutzte Protokolle werden unterstützt. Der Einsatz ist prädestiniert bei Streaming-Bedarf, wenn es darauf ankommt, dass eine hohe Datenübertragung nahezu real-time, ohne packet loss erfolgen muss. Ebenso ist “Alien Wave“ für IP-basierte Dienste gut geeignet, die sich im Zuge der Digitalisierung im B2B-Bereich bis hin zum Endkunden-Angebot weiter entwickeln. Als Option für die Netzverbindungen, die sich Colocation-Kunden in Rechenzentren oder Cloud-Nutzer dort aussuchen können, gehört “Alien Wave“ in Zukunft zu den spannenden modernen Netzprodukten der digitalen Zukunft.

Christof Emmerichs ist Bereichsleiter Sales & Business Development bei GasLINE

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