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Netzwerk-Automation liegt hinter den Anforderungen zurück

02. Februar 2011, 13:23 Uhr   |  Willi Minnerup | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Menschliche Fehler – ein dauerhafter Faktor

Nach Aussage der Teilnehmer sind heute zwischen 16 und 30 Prozent der täglichen Aufgaben von Administratoren automatisiert, sodass keine manuellen Eingriffe oder Script-Anpassungen erforderlich sind. Trotzdem geben mehr als 80 Prozent zu, dass Probleme bei der Systemkonfiguration gewöhnlich auf manuelles menschliches Eingreifen zurückgehen. Im Durchschnitt sind fünf bis sechs derartige Fehler im Monat zu verzeichnen. Insbesondere Unternehmen, die sich noch mit der Installation von Automatisierungswerkzeugen auseinandersetzen, verzeichnen die höchste Frequenz mit zehn oder mehr Fehlern pro Monat.

Die Fehlerraten in entsprechenden Netzwerkumgebungen sind relativ statisch und alarmieren im Hinblick auf die damit verbundenen Kosten und Ausfallzeiten. Auf der anderen Seite zeigt die Statistik, dass die Fehlerraten mit dem Einsatz von Automatisierungstools sinken. Mit der weiteren Virtualisierung und den damit verbundenen massiven Änderungen bei VLAN-, ACL- und Firewall-Einstellungen gewinnt die Automation zunehmend an Bedeutung.

Dies wird durch die Explosion bei den IP-Adressen kompliziert. 67 Prozent der Teilnehmer erwarten ein Wachstum zwischen einem und 25 Prozent in den nächsten zwölf Monaten. 16 Prozent sehen eine Wachstumsrate zwischen 26 und 50 Prozent. Das Wachstum wird durch unterschiedliche Faktoren getrieben, allerdings werden Server-Virtualisierung und VM-Ausweitung am häufigsten genannt, gefolgt von einer größeren Zahl eingesetzter Server und zusätzlichen Desktops.

Vor dem Hintergrund dieses Drucks auf IT-Abteilungen durch dynamische Netzwerke wird der Raum für ein manuelles Management enger. Eine größere Automation ist der einzige Weg, mit der Geschwindigkeit von Netzwerken der nächsten Generation Schritt zu halten.

Steve Garrison, Vice President Corporate Marketing bei Infoblox, kommentiert: „Die gute Nachricht ist, dass viele IT-Abteilungen bereits damit begonnen haben, Automatisierung in ihr Netzwerk einzubauen. Aber der Automatisierungsgrad reicht bei weitem nicht aus, um mit den Anforderungen Schritt zu halten. Mittels entsprechender Werkzeuge können eine höhere Stabilität, Verfügbarkeit, Kontinuität, Sicherheit, Compliance und Produktivität der immer komplexeren Netzwerke erzielt werden.“

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1. Netzwerk-Automation liegt hinter den Anforderungen zurück
2. Menschliche Fehler – ein dauerhafter Faktor
3. Palette der Informations-Möglichkeiten

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