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Entwicklung von Applikationen

IT-Teams: Näher am Kunden

14. Juli 2020, 13:31 Uhr   |  Autor: Karsten Flott / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

IT-Teams: Näher am Kunden
© Fotolia / Olivier le Moal

Covid-19 konfrontiert ITler täglich mit neuen Herausforderungen. Soweit möglich verlagern Unternehmen aus allen Regionen und Branchen ihre Geschäfte in den digitalen Raum. Dafür benötigen sie eine entsprechende Infrastruktur. Wie die Nutzererfahrung die Entwicklung von Applikationen beeinflusst.

Bereits unter normalen Bedingungen stellen Verbraucher hohe Erwartungen an Unternehmen, mit denen sie interagieren. Digitale Dienste müssen deshalb möglichst leistungsfähig, ausfallsicher und skalierbar sein. Denn wer seine Nutzer in diesem Punkt enttäuscht, der riskiert nicht nur Image-Schäden, sondern auch, dass Kunden zur Konkurrenz abwandern. In der aktuellen Krise steigt die Nachfrage der Verbraucher nach vielen digitalen Angeboten. Die Herausforderungen bei der Aufrechthaltung von Diensten und Anwendungen wachsen deshalb.

Damit IT-Teams die bestmögliche Nutzererfahrung gewährleisten können, müssen sie ihre Anwendungen genau verstehen. Denn Anwendungen bilden längst das Rückgrat vieler Unternehmen. Und in der aktuellen Situation ist es umso entscheidender, dass die digitale Abwicklung von Geschäften funktioniert. Denn wenn der analoge Kundenkontakt nicht mehr möglich ist, wird die digitale Performance zur obersten Priorität. Anwendungen spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie sind mehr denn je für die digitale Customer Experience entscheidend. Um die hohen Erwartungen der Verbraucher erfüllen zu können, setzen Unternehmen auf zunehmend komplexer werdende Tech-Stacks. Eine wirklich nahtlose Customer Experience zu erzeugen, wird dadurch immer herausfordernder. Wie können IT-Fachleute diese Herausforderung meistern, wenn ihnen die notwendigen Einsichten in ihre Anwendungen und in die User Journey fehlen?

Die Komplexität des Tech-Stacks
Der Aufbau neuer digitaler Angebote und die Transformation der zugrundeliegenden Infrastruktur bedeutet, dass viele neue Technologien und Anwendungen in das Unternehmen eingeführt werden. Container, Cloud-Ressourcen, Edge Computing und das Internet der Dinge schaffen mehr Abhängigkeiten im Tech-Stack als je zuvor – und diese Dynamik wird sich auch in Zukunft fortsetzen. In der Konsequenz sehen sich IT-Fachleute mit immer komplexeren Systemen konfrontiert, wodurch die Fehlersuche schwieriger und zeitaufwändiger wird. Was bedeutet das in Zeiten, in den Anwendungen nicht mehr nur das Geschäft unterstützen, sondern schlechthin das Geschäft sind? In jedem Fall arbeiten IT-Teams näher am Kunden als früher.

So wirken sich die Erwartungen der Verbraucher auf die IT aus
Verbraucher interagieren aktuell in erster Linie auf digitalem Wege mit der Welt und mit Unternehmen. Menschen nutzen täglich eine wachsende Zahl an Anwendungen und der Appetit auf digitale Dienste steigt. Auf Unternehmen erhöht sich der Druck, ihren Kunden eine maßgeschneiderte, intuitive Customer Experience zu bieten. Aber nicht nur der Druck, auch die Chancen wachsen: Dem App Attention Index zufolge würde die Hälfte der Verbraucher mehr für Produkte und Services zahlen, die eine bessere digitale Customer Experience bieten. Unternehmen können sich hier von der Konkurrenz abheben.

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2. Wie man die Customer Experience verbessert

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