Wi-Fi 6E Access Point von Lancom

Gigabit-WLAN mit optionalem Cloud-Management

21. Oktober 2022, 13:30 Uhr | Autorin: Anna Molder | Kommentar(e)
Lancom LX-6500 Wi-Fi 6E Access Point
© Lancom

Der deutsche Netzwerkinfrastrukturausstatter Lancom Systems stellte den LX-6500 Wi-Fi 6E Access Point vor. Zusätzlich zum 2,4- und 5-GHz-Frequenzband nutzt der Access Point das exklusiv für WLAN-Anwendungen reservierte 6-GHz-Band.

Die daraus resultierende Verdoppelung des Funkspektrums und die Exklusivität im 6-GHz-Bereich machen den LX-6500 laut Lancom zur zukunftssicheren Basis für Gigabit-WLAN in hoch frequentierten Umgebungen mit hoher Endgerätedichte wie zum Beispiel Schulen, Büros, Universitäten, Einkaufzentren, Krankenhäuser oder Arenen.

Der Wi-Fi 6E Access Point verfüge über drei integrierte IEEE-802.11ax-Funkmodule für den parallelen Betrieb im 2,4-, 5- und 6-GHz-Band und biete jeweils 4x4-Multi-User-MIMO im Up- und Downlink sowie OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access) für die gleichzeitige Ansteuerung einer hohen Zahl von Endgeräten. Der LX-6500 beherrsche Kanalbandbreiten von 20, 40, 80 sowie 160 MHz. Er soll somit nicht nur Clients im 2,4 GHz- und 5 GHz-Frequenzband, sondern auch moderne Endgeräte im 6 GHz-Band einbinden können. Durch die bessere Verteilung der Endgeräte auf die für sie passenden Funkspektren und Kanäle sind laut Lancom Übertragungsraten von bis zu 4.800 MBit/s in 6 GHz und parallel bis zu 2.400 MBit/s in 5 GHz sowie bis zu 1.150 MBit/s in 2,4 GHz möglich.

Der Access Point verfügt über zwei 2,5-Gigabit-Ethernet-Ports. Die Stromversorgung erfolge wahlweise über PoE IEEE 802.3bt oder ein optional erhältliches Netzteil. Für die Sicherheit sorgen WPA3-Personal und IEEE 802.1X, wobei auch die Vorgänger-Varianten WPA2-Personal und WPA2-Enterprise weiterhin konfigurierbar sind, so die weiteren Angaben. Zudem unterstütze der Access Points Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN. Darüber hinaus lasse sich der Access Points autark per Web-GUI betreiben oder zentral per Zero Touch Deployment über die Lancom-eigene Management Cloud (LMC) verwalten.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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