Kongress

Future Thinking 2017

8. März 2017, 16:20 Uhr | Autor: David Balschukat; Redaktion: Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Experten beantworten fachliche Fragen verständlich

Ulrich Terrahe, dc-ce RZ-Beratung
Ulrich Terrahe, Geschäftsführer dc-ce RZ-Beratung und Initiator der Future Thinking: "Der Austausch von Wissen ist die Grundlage, wie wir uns auf die schwierigen Aufgaben vorbereiten, die künftig auf Rechenzentren warten."
© dc-ce RZ-Beratung

Wissen gibt es reichlich, denn die Branche ist ein Sammelbecken für Kompetenz. Mannigfaltige Fachthemen bewegen die Gemüter: Wie kühlt man ein Rechenzentrum effizient und umweltschonend, welche Gefahren bergen Hacker und Drohnenangriffe, wie bewältigt man den täglichen Betrieb und welches sind die idealen Datacenter-Lösungen für mittelständische Unternehmen – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Die Future Thinking will besonders verständliche Antworten geben: Der Kongress soll keine Exklusivveranstaltung für Profis sein, sondern auch Menschen erreichen, die sich ohne großes Vorwissen mit Rechenzentren befassen. Auch klein- und mittelständische Unternehmen speichern inzwischen erhebliche Datenmengen und möchten rund um die Uhr auf diese zugreifen. Allerdings herrscht allgemeine Verunsicherung darüber, was beim Errichten von Serverräumen und Rechenzentren wichtig ist. Auf der Future Thinking lernen sie laut den Veranstaltern im Austausch mit Gleichgesinnten und Experten, was es zu wissen gilt.

Cyberattacken und Drohnenangriffe
Einer dieser Experten ist Boris Bärmichl. Der Geschäftsführer von Technologie Scout referiert, wie sich die Digitale Transformation auf die Branche auswirkt. Mit dem Thema trifft er einen wunden Punkt: Rechenzentren liefern die Infrastruktur für eine Welt, die zunehmend an Ordnung verliert, weil sie kaum noch zu kontrollieren ist. Daten, Auswertungen, Lauschangriffe, kryptische Währungen und Metadaten-Analysen machen uns auf eine neue Weise transparent, manipulierbar und damit verwundbar. Boris Bärmichl erklärt, was diese Entwicklungen für Betreiber und Geschäft bedeuten.

Doch nicht nur Gedanken an die Zukunft treiben die Branche um, auch in der Gegenwart liegen Probleme. Eines ist die fortschreitende Drohnentechnologie: Richtig ausgestattet können sie technische Komponenten im und am Datacenter zerstören, den Betrieb behindern und mit Sniffing-Tools Daten stehlen. Das Unternehmen Dedrone hat mit dem „Drone Tracker“ eine Gegenmaßnahme entwickelt: Die Plattform schützt kritische Gebäude vor unerwünschten zivilen Drohnen und alarmiert bei Gefahr. Auf der Future Thinking stellt Dedrone das System in einer Live-Demo vor.

David Balschukat ist zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Marconing

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